Wildes VfB-Remis in Heidenheim „Heute wäre jedes Ergebnis möglich gewesen“

Das hätte das 3:2 für den VfB sein können - doch der eingewechselte Mateo Klimowicz hämmerte den Ball in der Nachspielzeit an den Pfosten. Foto: ZVW/Benjamin Büttner

Heidenheim.
Mit dem Ergebnis war VfB-Trainer Tim Walter nicht zufrieden. Mit der Art und Weise, wie sich seine Mannschaft beim phasenweise wilden 2:2 gegen Heidenheim präsentierte, hingegen schon. Trotz der hergeschenkten Zwei-Tore-Führung war der Stuttgarter Coach einigermaßen versöhnlich gestimmt, bemängelte allerdings: „Wir hatten gute Phasen. Daraus müssen wir mehr Kapital schlagen.“ 

„Wir haben den Gegner eingeladen“

Vor allem die späten Gegentreffer durch Robert Leipertz (78.) und Niklas Dorsch (84.) ärgerten den 43-Jährigen: „Die dürfen so nicht fallen.“ Heidenheims Trainer Frank Schmidt hatte vor der Partie ein „emotionales Spektakel“ gefordert und sah sich nach der Partie bestätigt: „Heute wäre jedes Ergebnis möglich gewesen.“

Der VfB war durch die Tore von Hamadi Al Ghaddioui (52.) und Holger Badstuber (57.) mit 2:0 in Führung gegangen. Sowohl in den ersten 25 Minuten der Partie als auch in der Phase zwischen der 45. und der 60 Minute sei seine Mannschaft „zu passiv“ gewesen, analysierte Frank Schmidt im Nachgang: „Wir hatten Probleme, das variable Spiel der Stuttgarter zu verteidigen.“ Doch danach gaben Didavi und Co. die Kontrolle über die Partie ab. „Wir haben den Gegner eingeladen“, schimpfte Tim Walter.

Klimowicz verpasst Stuttgarter Happy End

Dass die Stuttgarter lediglich mit einem Zähler im Gepäck die rund 70 Kilometer lange Rückreise antreten mussten, sorgte auch für Unmut unter den Spielern. Torhüter Gregor Kobel ließ seinem Ärger nach dem Spiel freien Lauf: „Wir sind selbst schuld, dass Heidenheim noch zum  Ausgleich gekommen ist.“ Stürmer Hamadi Al Ghaddioui schlug in eine andere Kerbe und fand lobende Worte für den Gegner von der Ostalb: „Heidenheim hat sich hinten reingestellt und nur auf unsere Fehler gelauert. Dabei waren sie äußerst effektiv.“ 

Für ihn als Torjäger sei es positiv zu erwähnen, dass sich der VfB eine Vielzahl an guten Torchancen herausgespielt hat. Einzig vor dem Tor müsse man „noch ruhiger agieren“, so der Neuzugang aus Regensburg.

So hätte der eingewechselte Mateo Klimowicz in der Nachspielzeit noch für ein Happy End aus Stuttgarter Sicht sorgen können. Sein Abschluss aus spitzem Winkel landete allerdings am Pfosten. „Bei dem Pfostenschuss in der Nachspielzeit hatten wir Glück“, schnaufte Frank Schmidt kräftig durch, „da wollten wir dann vielleicht zu viel - aber das ist unsere Mentalität. Wir spielen nicht auf unentschieden.“ 


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