Windpark am Goldboden Alle Windräder bis Weihnachten in Betrieb?

Symbolbild. Foto: Palmizi / ZVW

Winterbach.
Noch vor Weihnachten sollen sich nun tatsächlich alle drei Windräder am Goldboden drehen. So ist zumindest ganz aktuell der Plan der Projektleiter von EnBW und Nordex. An diesem Mittwoch sollen die noch fehlenden Rotorblätter am letzten Windrad montiert werden. Bei den anderen beiden Anlagen, die schon länger fertiggebaut sind, soll der große Moment am Mittwoch oder Donnerstag da sein: Sobald genügend Wind weht, sollen sie sich drehen. Frank Ruppersberg, Projektleiter der Baufirma Nordex, hofft, dass bis Weihnachten alles erledigt ist: Das Team, das die Inbetriebnahme mache, habe eine Anreise von rund 800 Kilometern, deswegen sollen sie nicht noch einmal zwischen Weihnachten und Neujahr anreisen müssen.

Alle Windräder sollten noch in diesem Jahr laufen

Für die EnBW ist entscheidend, dass alle drei Windräder noch in diesem Jahr mindestens eine Kilowattstunde Strom produzieren. Nur dann gibt es eine Einspeisevergütung nach dem alten Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG).

„Wenn der Wind drei Meter ranschmeißt, dann kriegen wir sie in Betrieb“, sagt EnBW-Projektleiter Tobias Borde. Das heißt: Bei einer für eine gewisse Zeit konstanten Windgeschwindigkeit auf Nabenhöhe von um die drei Metern pro Sekunde, drehen sich die Windräder. Es könne allerdings sein, dass man die Räder nur kurz drehen lasse, um sie dann wieder in Standby zu versetzen, sagt Borde. Das komme darauf an, wie schnell man die Steuerungstechnik komplett eingestellt habe, so dass die Anlagen auch autonom funktionieren und aus der Ferne überwacht werden können. Wann die Windräder in den Regelbetrieb gehen, könne man noch nicht genau sagen, so der Projektleiter.

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