Winnenden.
Starker Qualm aus dem ersten und zweiten Stock eines Wohnhauses ließ die Nachbarn die Feuerwehr alarmieren. In der Winnender Kirchstraße war die Freiwillige Feuerwehr an diesem Sonntag (03.11.2019) von 14.30 bis 15.15 Uhr im Löscheinsatz. Der einzige Bewohner hielt sich nicht im Haus auf, was der Feuerwehr aber zunächst nicht klar war. Einsatzleiter Michael Pflüger spricht von zwei kritischen Situationen, die er und seine 30 Kollegen zu bewältigen hatten: Die enge Lage des Hauses in der Kirchstraße und die alte Bausubstanz.

"Wir konnten den Brand im ersten Stock im Wohnzimmer jedoch schnell löschen", zeigt er sich anschließend froh, dass die beiden routinemäßig angeforderten Rettungswagen samt Ortsbereitschaft des Deutschen Roten Kreuzes und Notarzt nicht gebraucht wurden. Die Feuerwehr war mit sieben Fahrzeugen im Einsatz. Die Polizei war als erste vor Ort. "Sie muss auch sagen, was genau die Brandursache war", so Pflüger. Ein Ölofen direkt neben der Couch könnte die Ursache gewesen sein, sicher ist dies aber nicht. Die Ermittlungen dauern an.

Laut Polizeibericht wurden die vier Bewohner eines angrenzenden Gebäudes aufgefordert, ihre Wohnungen zu verlassen. Gegen 15.15 Uhr konnten die Nachbarn wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Die Wohnung, in der der Brand ausgebrochen war, ist laut Polizei bis auf Weiteres unbewohnbar. Es entstand Sachschaden in Höhe von circa 200 000 Euro. Auf Grund der engen Bebauung in der Innenstadt wurden die Bewohner kurzzeitig aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten.