Winterbach Das mittlere Windrad dreht sich wieder

Symbolbild. Foto: ZVW/Joachim Mogck (Archiv)

Winterbach. Seit Donnerstagmittag dreht sich das mittlere Windrad am Windpark Goldboden wieder. Laut ENBW sind die Reparaturarbeiten an einem der Windrad-Flügel abgeschlossen. Die mittlere der drei Anlagen stand seit Mitte Februar still, als bei einer Routineüberprüfung Risse in einem Rotorblatt festgestellt wurden.

Hersteller Nordex und Betreiber ENBW haben entschieden, den Flügel auszutauschen. Da das aber eine größere Operation mit langer Vorlaufzeit für die Planung und Genehmigung ist, wurde der Schaden nun vorübergehend geflickt, damit das Windrad laufen kann, bis das neue Rotorblatt da ist. Schon jetzt hatte die ENBW einen Ertragausfall von rund 1800 Megawattstunden.

Der betroffene Windrad-Flügel hatte beim Transport zum Goldboden im Dezember 2017 einen Unfall auf der Autobahn, bei dem ein Schaden entstanden ist. Diesen ließ die ENBW damals ausbessern und montierte das Rotorblatt trotzdem. Zum Austausch ist für den 65 Meter langen Koloss nun erneut ein Schwertransport quer durch Deutschland nötig. Es ist davon auszugehen, dass das letzte Wegstück wieder von der B29-Ausfahrt Urbach aus quer durch Schorndorf führt und dafür wieder ein sogenannter Selbstfahrer, ein ferngesteuertes Spezial-Transportfahrzeug zum Einsatz kommt.
 

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