Winterbach Die Rotorblätter am Goldboden sind getauscht

, aktualisiert am 01.08.2019 - 14:08 Uhr
Am mittleren der drei Windräder wurden am Mittwoch Rotorblätter ausgetauscht. Foto: ZVW/Benjamin Büttner

Winterbach.
Eine langwierige Geschichte war der Austausch der Rotorblätter am mittleren der drei Windräder am Windpark Goldboden auch am Mittwoch. Nachdem am Dienstag die Aktion wegen eines Problems mit der Steuerung des Windrad-Maschinenhauses vertagt werden musste, sorgte am Mittwoch der Wind für eine Pause, der zu stark blies und das Manöver mit dem Kran in rund 164 Metern Höhe zu gefährlich machte. Zuvor hatten zwei Mann, die in einem Metallkorb nach oben gezogen wurden, Seile am Rotorblatt befestigt, die dazu dienen, es vom Boden aus zu stabilisieren, wenn es am Kran hängt. Mit einem riesigen Greifinstrument packte dieser am Nachmittag dann zu und ließ den 65 Meter langen und rund 16 Tonnen schweren Koloss behutsam herab.

Bis der neue Windradflügel montiert war, dauerte es dann noch mal bis nach 19 Uhr am Abend. Dazu war Präzisionsarbeit nötig: Die 68 Gewindeschrauben des Rotorblatts, 33 Millimeter im Durchmesser, mussten in 38 bis 40 Millimeter große Löcher in der Windrad-Nabe, um dort mit Muttern fixiert zu werden. Bis sich das Windrad wieder drehten kann, ist noch eine Feinjustierung nötig. Der Austausch der Rotorblätter war nötig geworden, weil das alte Rotorblatt Risse hatte – Folgen eines Unfalls beim Transport auf den Goldboden im Dezember 2017. Die EnBW und die Herstellerfirma Nordex hatten sich in diesem Frühjahr auf den Austausch geeinigt.

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