Wohnhausbrand in Remshalden Keine heiße Spur auf einen Tatverdächtigen

Symbolbild. Foto: Mogck / ZVW

Remshalden-Hebsack.
Bei den Ermittlungen zum Brand auf der Terrasse eines Hauses in Hebsack vom Neujahrsmorgen gibt es weiterhin kein Ergebnis. Wie ein Polizeisprecher gegenüber unserer Zeitung sagte, hat die Kripo auch im Umfeld der Flüchtlingsfamilie ermittelt, die im Erdgeschoss des Hauses lebt. Das mache man generell bei solchen Ermittlungen, so der Sprecher. Er bestätigt auf Anfrage unserer Zeitung, dass es eine Vorgeschichte gibt: Eine Frau aus der Familie hat sich im vergangenen Jahr an die Polizei gewandt, weil sie und ihre Familie bedroht wurden. Der im Raum stehende Verdacht, dass die Brandstiftung damit zusammenhängen könnte, hat sich für die Polizei „bislang nicht konkretisiert“. Die bisherigen Ermittlungen waren bislang „nicht zielführend“. Sie würden weiterhin „sehr intensiv betrieben“. „Was wir wissen ist, dass das Haus vorsätzlich angezündet wurde“ so der Polizeisprecher. Aber: „Wir haben momentan keine heiße Spur auf einen Tatverdächtigen.“

Weiterhin hat die Polizei auch keine Hinweise auf einen fremdenfeindlichen Hintergrund der Tat, schließt das aber auch nicht aus. Sprich: Die Ermittlungen werden ergebnisoffen geführt.

Das Feuer war in den frühen Morgenstunden auf der Terrasse des Wohnhauses in der Geradstettener Straße ausgebrochen beziehungsweise dort gelegt worden und hatte auch auf das Haus übergegriffen. Die Bewohner sind Flüchtlinge, die dort in der Anschlussunterbringung der Gemeinde Remshalden leben. Sie konnten sich in Sicherheit bringen, nachdem ein Rauchmelder Alarm schlug. Drei kamen mit Lungenreizungen vorübergehend zu einer ambulanten Behandlung ins Krankenhaus.

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