Alfdorf

Konzert von Thomas Unger in Alfdorf-Hellershof: Christliche Lieder aus dem Erzgebirge

HellershofKonzert
Mit musikalisch schmeichelnden, christlichen Liedern: Thomas „Rups“ Unger & Sohn Toni. © Gaby Schneider

Mitklatschen bei einem gestreamten Konzert? Wohl eher nicht. Da muss es schon live sein. Und es braucht einen animierenden Entertainer wie Thomas „Rups“ Unger. Als Sänger des Volksmusik-Trios „Randfichten“ stürmte er einst (2004) die Charts mit dem Lied vom alten „Holzmichl“. Und der fröhliche Refrain „ja er lebt noch“ wurde doch von etlichen der gut 80 Besucher dieses Open-Air-Konzertes mitgesungen.

Volksmusik und die Liebe zum Dialekt und der Heimat Erzgebirge

Spontan und lustvoll mitklatschen sah man die Leut’ beim zünftigen „mir san halt die lustigen Holzfällerleut“. Das dankbare Publikum genoss sichtlich und hörbar sich selbst und die eingängigen Lieder der Live-Musik vor der Kirche. Doch nicht zum ersten Mal gastierte das Duo aus Vater und Sohn in Hellershof. Unger erinnerte an einen Auftritt im Evangelisationszelt bei den Zelttagen 2019.

Denn der einstige Volksmusik-Star berichtete davon, wie er in seinem Leben nach einer Krise, Alkohol und Panikattacken, eine Wandlung erfahren habe. „Aus der Band bin ich 2014 ausgestiegen. Jetzt singe ich nur noch christliche Lieder, für Gott.“

Nun ja, so ganz, siehe „Holzmichl“, konnte und wollte sich der Vollblutmusiker dann doch nicht von seiner Volksgaudi-Liebe und Vergangenheit trennen. „Ich war 22 Jahre Sänger dieser Band“, erzählt Unger. „Wir kamen rum, mit Kniebundhosen und roten Socken“.

Zuspruch von den Abendglocken der Hellersdorfer Kirche

„Rups“ Unger ist nicht nur gläubiger Christ, sondern dazu auch bekennender Erzgebirgler, und man hört es. Durchaus anrührend sein im Countrystil gehaltenes „Alles was ich brauch“. Ein Loblied auf das bescheidene Glück der Heimat. Und dann eben: „Ich brauch mein’ Herrgott stets, den brauch ich, mehr brauch ich nicht.“

Zum im Dialekt gesungenen „Derhamm is Derhamm“, untermalt mit Akkordeon und sehnsüchtiger Pedal-Steel-Gitarre, fielen dann wie zustimmend die Abendglocken des Hellersdorfer Kirchleins ein. Man schaute in die Weite. Rechts überm Wald lugte die ferne Kuppe des Hohenstaufen hervor. „Daheim“, das war für diesen Abend eine reale Live-Idylle.

Aber im Mittelpunkt des Abends stand die Botschaft: „Ich habe viel Tolles mit Gott erlebt. Und ich habe Gott sei Dank diesen Jesus kennengelernt. Es gibt nichts Besseres!“ - „Er ist der Anker in der Zeit“ singt Unger. Und da schwingt sowohl Trost und Hoffnung, Beruhigung und Beschwörung mit. Jesus der Erlöser von Sorge und Not, ein großer Bruder: „Dem kannst du’s hinschmeißen, und er macht’s; auf seine Art!“

„Für mich ist das ein Abend, wie wir ihn schon lange nicht mehr erlebt haben“, sagte eine Vertreterin der Kirchengemeinde zur Begrüßung. Und sie sollte recht behalten.

Mitklatschen bei einem gestreamten Konzert? Wohl eher nicht. Da muss es schon live sein. Und es braucht einen animierenden Entertainer wie Thomas „Rups“ Unger. Als Sänger des Volksmusik-Trios „Randfichten“ stürmte er einst (2004) die Charts mit dem Lied vom alten „Holzmichl“. Und der fröhliche Refrain „ja er lebt noch“ wurde doch von etlichen der gut 80 Besucher dieses Open-Air-Konzertes mitgesungen.

Volksmusik und die Liebe zum Dialekt und der Heimat Erzgebirge

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