Alfdorf

Schnellere Hilfe im Notfall für das Sandland: Neue DRK-Rettungswache in Gschwend

Rettungswache
Bei der offiziellen Übergabe der DRK-Rettungswache in Gschwend waren auch die Bürgermeister aus Alfdorf und Kaisersbach vor Ort. © Jantschik

Noch eine große Portion sicherer kann sich nun nicht nur die Gschwender Bevölkerung, sondern auch die aus dem Sandland (Hellershof) fühlen. Denn ab sofort gibt’s auch in Gschwend eine Rettungswache des Deutschen Roten Kreuzes, die von Montag bis Freitag immer tagsüber von 7 bis 19 Uhr im Einsatz ist, wo Hilfe benötigt wird. Nach wie vor ist dann nachts und am Wochenende das Notfallteam des DRK gefragt.

„Das ist eine großartige Entlastung fürs ehrenamtliche Notfallteam, schließlich hatten sie bislang rund 200 Einsätze im Jahr“, freut sich nicht nur Bürgermeister Christoph Hald. Er sieht die Rettungswache als optimale Ergänzung zum Notfallteam. Nicht nur einmal kamen am Montag bei der offiziellen Präsentation der Rettungswache die Hilfsfristen zur Sprache. Durch die große Gebietsfläche konnten bislang nur 80 Prozent aller Einsätze der Rettungswagen die vorgegebene Hilfsfrist von 15 Minuten einhalten, informierte Rettungsdienstleiter Tobias Gerhardts.

„Das ist ein Gewinn“, zeigte er sich umso erleichterter darüber, dass es jetzt eine Rettungswache in Gschwend gibt. Und die kommt auch dem Rems-Murr-Kreis zugute. Schließlich steht der Rettungswagen im „Grenzland“, wie es Katja Müller, Bürgermeisterin aus Kaisersbach, beschrieb. Und auch Ronald Krötz zeigte sich froh, dass die Versorgungssicherheit der Bürgerschaft, etwa auch im Hellershof, nun besser gewährleistet ist. „Das beruhigt.“

Etwas unglücklich zeigte sich der Alfdorfer Bürgermeister allerdings darüber, dass es bislang noch keine Rettungswache in Alfdorf (Rems-Murr-Kreis) gibt. Mehrfach wurde die kreisübergreifende Zusammenarbeit für den Rettungsdienst hervorgehoben. Künftig wird zudem an der Optimierung bei der Alarmierung der Leitstellen gearbeitet.

Als Kreisgeschäftsführer des Deutschen Roten Kreuzes Schwäbisch Gmünd stellte Steffen Alt fest, dass zwischen Gmünd und Gschwend 20 Kilometer an Distanz zurückzulegen sind. „Das ist zu lange für schnelle Fristen.“ Jetzt freue man sich „auf ein gutes Zusammenspiel“ zwischen DRK-Rettungswache und Notfallteam Gschwend. Ausdrücklichen Dank sandte er an Bürgermeister Christoph Hald, der innerhalb weniger Wochen einen Standort für das Einsatzfahrzeug mit dazugehörigen Räumlichkeiten für die Besatzung anbot.

„Das war mehr als positiv, mehr, als man erwarten kann. Das war extrem vorbildlich.“ Sei erwähnt, dass es Rettungsassistent Roland Bakala war, der viele ehrenamtliche Stunden in Gschwend für die neue Wache im Arbeitsdienst investierte. Wofür es für ihn auch einen Geschenkkorb und viel Dank gab. Gemeinsam mit Rettungssanitäterin Michelle Priwitzer fuhr er bereits am Montagmorgen den ersten Einsatz in Gschwend, wie der Bürgermeister berichtete.

Bürgermeister Christoph Hald sagt: „Im Einsatz zählt jede Sekunde“

Bauamtsleiter Stefan Blessing kümmert sich um die Planung der Infrastruktur für die DRK-Garage und Zufahrt. Darin beinhaltet auch Leuchten, eine geteerte Zufahrt, Herstellung von Parkplätzen und vieles mehr, wie Bürgermeister Hald beschrieb. Rund 50 000 Euro investierte die Gemeinde. Zur geteerten Zufahrt bemerkte er: „Im Einsatz zählt jede Sekunde.“

Er sah die DRK-Garage mit Rettungswagen als „gute Interimslösung“, bis in wenigen Jahren das neue Rettungsmagazin unterhalb des Gewerbeparks Lang nahe dem Kreisverkehr zum Gewerbegebiet entstehen wird. In diesem werden die Hilfsorganisationen vereint. Also Rotes Kreuz, Feuerwehr und DLRG.

Noch eine große Portion sicherer kann sich nun nicht nur die Gschwender Bevölkerung, sondern auch die aus dem Sandland (Hellershof) fühlen. Denn ab sofort gibt’s auch in Gschwend eine Rettungswache des Deutschen Roten Kreuzes, die von Montag bis Freitag immer tagsüber von 7 bis 19 Uhr im Einsatz ist, wo Hilfe benötigt wird. Nach wie vor ist dann nachts und am Wochenende das Notfallteam des DRK gefragt.

„Das ist eine großartige Entlastung fürs ehrenamtliche Notfallteam, schließlich

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