Berglen. Karin Sailer hat die Schnauze voll, wie die Rettersburgerin sagt. Die Extremtierschützerin wird in ihrer „Arche“, wie sie ihre Auffangstation für notleidende Tier bezeichnet, die Zahl der Igel reduzieren. Notgedrungen, als Konsequenz, betont sie. Sie will das freilich nicht als Drohung verstanden wissen, aber es ist durchaus eine Art Kampfansage. Die Leute, die „überzählige“ Igel zu ihr bringen werden, werde sie nämlich auffordern, sie sollen diese zum Veterinäramt