Fellbach

Corona-Teil-Lockdown und schönes Wetter: Gibt es am Kappelberg mehr Parkverstöße und was tut die Stadt Fellbach?

Fellbach Kappelberg Zufahrt
Sperrung am Kappelberg im Frühjahr 2020 (Archivfoto). © Stadt Fellbach

„An alle Wildparker des Kappelbergs“, beginnt eine Frau ihren Appell auf Facebook: „Leute, schaltet mal euer Hirn ein!"

Sie kritisiert: An den vergangenen beiden Sonntagen sei es auf der Zufahrtsstraße so eng gewesen, dass im Notfall wohl kein Rettungsfahrzeug mehr durchgepasst hätte. Andere Nutzer der Internetplattform pflichten bei.

Was sagt die Stadtverwaltung? Droht eine erneute Abriegelung des Kappelbergs wie während des ersten Corona-Lockdowns im Frühjahr? Eine direkte Sperrung gibt es aktuell zwar nicht. Doch der Zugang ist zeitlich reglementiert, so die städtische Pressesprecherin Sabine Laartz. Von 20 Uhr abends bis 6 Uhr morgens sei eine Zufahrt zum oberen Parkplatz nicht möglich. Der Parkplatz müsse ab 21 Uhr geräumt sein.

Unter einem anderen Beitrag, der Vorfreude auf den „Deutschen Wandertag“ im Jahr 2022 machen soll – und bei dem das Remstal Gastgeber und Fellbach „Wandertagshauptstadt“ sein wird –, schreibt jemand, der Kappelberg werde schon jetzt „niedergetrampelt“: „Verkehrschaos, Menschenmassen....! Es ist nicht mehr normal! KFZ aus gefühlt ganz Deutschland, Fellbächer trauen sich schon gar nicht mehr hoch.“

Fellbach droht, am Kappelberg abschleppen zu lassen

Den subjektiven Eindruck mancher Fellbächer bestätigt die städtische Sprecherin: Seit dem Teil-Lockdown Anfang November nehme am Kappelberg auch die Zahl der Wildparker wieder zu. Sie warnt: „Der Ordnungsdienst wird hier – besonders wenn auch die Durchfahrtsbreite stark eingeschränkt wird – auch abschleppen lassen. Am vergangenen Wochenende ist ein Fahrzeughalter gerade noch rechtzeitig zu seinem Fahrzeug zurückgekehrt.“

Einige Verwarnungen habe der Ordnungsdienst am vergangenen Wochenende schon ausgesprochen.

Das schöne Herbstwetter habe viele in die Natur gezogen, „dementsprechend ist der Verkehr am Kappelberg besonders am Wochenende deutlich angestiegen.“

Nicht nur am Kappelberg: Am Kernenturm war "der Abstand nicht mehr einzuhalten"

Auch am Kernenturm habe man am vergangenen Wochenende Maßnahmen ergriffen. „Hier wurden der Imbiss und der Turm geschlossen, da hier der Abstand nicht mehr einzuhalten war“, so Fellbachs Pressesprecherin.

„An alle Wildparker des Kappelbergs“, beginnt eine Frau ihren Appell auf Facebook: „Leute, schaltet mal euer Hirn ein!"

Sie kritisiert: An den vergangenen beiden Sonntagen sei es auf der Zufahrtsstraße so eng gewesen, dass im Notfall wohl kein Rettungsfahrzeug mehr durchgepasst hätte. Andere Nutzer der Internetplattform pflichten bei.

Was sagt die Stadtverwaltung? Droht eine erneute Abriegelung des Kappelbergs wie während des ersten Corona-Lockdowns im Frühjahr? Eine direkte

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