Fellbach

F3 in Fellbach senkt Eintrittspreise, aber Rutschen kostet extra

Eine von drei Rutschen im F3.
© Benjamin Büttner

Das F3 will seiner Funktion, der eines Familien- und Freizeitbades, noch gerechter werden. Dafür sollen die Grenzen zwischen Erlebnisbad und Sportbad verschwinden. „Die Trennung zwischen Spaß- und Sportbereich lösen wir auf“, sagt Kai Steuernagel, Geschäftsführer des F3. Bislang trennt ein hüfthohes Drehkreuz die beiden Bereiche, die unter einem gemeinsamen Dach liegen.

Damit entfällt auch das Eintrittssystem, bei dem für jeden Bereich einzeln gezahlt werden muss. „Damit wird der Badebereich größer“, so Steuernagel. Die Trennung hin zum Saunabereich wird allerdings in der ursprünglichen Form erhalten bleiben.

In der Umsetzung bedeutet die Erweiterung konkret: Das 1,20 Meter lange Drehkreuz zwischen Sport- und Spaßbereich verschwindet. Von dort wird es in den Rutschbereich versetzt. Wer also künftig im F3-Bad rutschen möchte, muss bei jedem Besuch für die Nutzung der Nassrutschen einmalig drei Euro bezahlen. Der Rutschspaß ist somit nicht mehr im normalen Eintrittspreis enthalten. Die Maßnahmen sind um den vierten Advent dieses Jahres geplant.

Mit der Öffnung des Erlebnis- und Sportbereichs zueinander können nun auch alle Gäste das hauseigene gastronomische Angebot und andere Attraktionen nutzen.

Niedrigere Eintrittspreise

Mit der Neustrukturierung tritt Mitte Dezember auch ein neues Tarifsystem in Kraft. Der neue Eintrittspreis solle sich am Niveau des alten Sportbad-Preises orientieren, so Steuernagel. Unter der Woche wird der Eintritt vier Euro kosten (für Kinder bis einschließlich sechs Jahre ist der Eintritt frei). Das mag für Besucher, die nur schwimmen wollen, zunächst viel erscheinen, da sie bis drei Stunden bislang nur drei Euro zahlten (bei mehr als drei Stunden: 4,50 Euro). Doch mit der Preisänderung führt das Kombibad auch eine Zehnerkarte für Schwimmer im Sportbecken ein. "Besucher zahlen so nur 2,50 Euro", erklärt Steuernagel.

An Wochenenden, Feiertagen und in der Ferienzeit will das Bad einen Aufschlag von drei Euro pro Person auf den Grundtarif von vier Euro berechnen, insgesamt kostet der Eintritt für drei Stunden im Bad dann also sieben Euro. Wer länger als drei Stunden im Bad bleiben will, zahlt unter der Woche acht, am Wochendene elf Euro. Im Vergleich: Der Eintritt zur Erlebniswelt kostet für Erwachsene bislang für drei Stunden zehn Euro, für sechs Stunden zwölf Euro.

Kinder und Jugendliche erhalten wie gewohnt einen ermäßigten Eintrittspreis. Unter der Woche für drei Stunden 3,50 Euro, am Wochendende 6,50 Euro. Für sechs Stunden werktags sieben Euro oder zehn Euro an Sonn- und Feiertagen.

„Unser Anspruch ist es, ohne städtische Zuschüsse auszukommen“, so Steuernagel, der die Betriebsgesellschaft leitet. Das frühere Privatunternehmen befindet sich seit letztem Jahr unter dem Dach der städtischen Holding.

Warmduschen und Umkleiden für das Freibad

Das neue Konzept soll einer „gleichmäßigen Auslastung im Bad dienen“, so der Geschäftsführer. Mit der Erweiterung gehen auch neue Öffnungszeiten einher. Frühschwimmer können dann von montags bis freitags von 6 bis 8 Uhr ihre Bahnen im Wasser ziehen (bislang war nur an zwei Tagen pro Woche ab 7 Uhr geöffnet).

Auch im Freibad, welches an das Hallenbad angegliedert ist, stehen Veränderungen an. Das Freibad soll nun klar vom Innenbereich abgetrennt werden. „Noch gibt es draußen nur Kaltduschen“, so Kai Steuernagel. Zudem müssen die Besucher im Sommer die Umkleidekabinen des Indoor-Bades nutzen. Beides soll sich künftig ändern. Gerade im Zuge der Corona-Pandemie sei eine Separierung des Freibad- und Hallenbadbetriebs notwendig, so Steuernagel.

Das F3 will seiner Funktion, der eines Familien- und Freizeitbades, noch gerechter werden. Dafür sollen die Grenzen zwischen Erlebnisbad und Sportbad verschwinden. „Die Trennung zwischen Spaß- und Sportbereich lösen wir auf“, sagt Kai Steuernagel, Geschäftsführer des F3. Bislang trennt ein hüfthohes Drehkreuz die beiden Bereiche, die unter einem gemeinsamen Dach liegen.

Damit entfällt auch das Eintrittssystem, bei dem für jeden Bereich einzeln gezahlt werden muss. „Damit wird der

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