Fellbach

Fellbach: AMF baut bis Sommer 2024 Logistikzentrum in der Bühlstraße

AMF
Das neue Gebäude wird ökologisch nach den neuesten Energiestandards KfW 40 EE erstellt. Dachflächen werden begrünt und mit einer großen Photovoltaikanlage versehen. © Piske+Partner

Die Andreas Maier GmbH & Co. KG (AMF) investiert mehr als acht Millionen Euro in einen Neubau am Firmenstandort in Fellbach. Dort werden laut Pressemitteilung des Unternehmens ein Logistikzentrum sowie Produktions- und Büroflächen entstehen.

Auf der Fläche eines ehemaligen Lagers

„Mit der größten Einzelinvestition der Firmengeschichte erhöhen wir die Lieferfähigkeit gegenüber unseren Kunden und bleiben auch weiterhin ein verlässlicher Geschäftspartner“, versichert Johannes Maier, Geschäftsführer und einer der Gesellschafter der Andreas Maier GmbH & Co. KG in Fellbach. Gebaut wird auf dem Betriebsgelände auf der Fläche eines ehemaligen Lagers an der Fellbacher Bühlstraße. Mehr als acht Millionen Euro investiert das 1890 gegründete Traditionsunternehmen für 4000 Quadratmeter Bruttogeschossfläche. Zum symbolischen Spatenstich fand sich die Fellbacher Oberbürgermeisterin Gabriele Zull ein. Sie begrüßte laut Pressemitteilung das Bekenntnis der Gesellschafter zum Standort und die Sicherung von Arbeitsplätzen.

AMF investiert in Lieferzuverlässigkeit

Herzstück des viergeschossigen Neubaus ist ein vollautomatisches robotergeführtes Lagersystem im Untergeschoss. Etwa 4500 Kubikmeter Lagerraum bieten ausreichend Platz für das umfangreiche Sortiment aus mehr als 5000 Produkten und Halbfertigteilen. Verknüpft ist das Lager über eine Logistiksoftware mit dem Versand im Erdgeschoss. „Die gestörten Lieferketten der vergangenen Krisenjahre haben uns gezeigt, wie wichtig es ist, lieferfähig zu sein“, betont Maier. „Wir konnten das zwar leisten, aber unser altes Lager platzte aus allen Nähten und war den Ansprüchen eines modernen Logistiksystems nicht mehr gewachsen.“

Im ersten Obergeschoss entstehen auf 850 Quadratmetern Produktions- und Endmontageflächen. Auch diese sind über vollautomatische Vertikal-Liftsysteme an das Lager angeschlossen. In den Obergeschossen drei und vier entstehen jeweils 790 Quadratmeter Bürofläche mit Arbeitsplätzen. Abgerundet wird das Gebäude mit einem Dachgeschoss, in dem eine Küche, Sanitäranlagen und überdachte Freiflächen als Aufenthaltsorte für Mitarbeiter vorgesehen sind.

Das neue Gebäude soll mit seiner Fassade zur Bühlstraße hin das Stadtbild prägen. Erstellt wird es ökologisch nach dem Energiestandard KfW 40 EE. Dachflächen werden begrünt und mit einer großen Photovoltaikanlage versehen. Die Nachhaltigkeit der Firmenerweiterung bestätigt das Gütesiegel Gold der Deutschen Gesellschaft für nachhaltiges Bauen (DGNB). Bauliche Details wie die Wellenform der Fassade oder die Treppenhausverkleidung zitieren ein Spannwerkzeug – das Hauptprodukt von AMF. Die Fertigstellung ist für Sommer 2024 vorgesehen.

2021 lag der Umsatz bei 44 Millionen Euro

Das 1890 als Andreas Maier Fellbach (AMF) gegründete Unternehmen ist laut Pressemitteilung heute ein Komplettanbieter in der Spanntechnik und gehört weltweit zu den Marktführern. Daraus entwickelt AMF immer wieder Projektanfertigungen und Speziallösungen für Kunden sowie Standardlösungen. Das schwäbische Unternehmen hat nach eigenen Angaben mehr als 5000 Produkte sowie zahlreiche Patente. 230 Mitarbeiter arbeiten mittlerweile für AMF. 2021 erzielte das Fellbacher Unternehmen einen Umsatz von rund 44 Millionen Euro.

Die Andreas Maier GmbH & Co. KG (AMF) investiert mehr als acht Millionen Euro in einen Neubau am Firmenstandort in Fellbach. Dort werden laut Pressemitteilung des Unternehmens ein Logistikzentrum sowie Produktions- und Büroflächen entstehen.

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Auf der Fläche eines ehemaligen Lagers

„Mit der größten Einzelinvestition der Firmengeschichte erhöhen wir die Lieferfähigkeit gegenüber unseren Kunden und bleiben auch weiterhin ein verlässlicher Geschäftspartner“,

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