Fellbach

Neues Café mit Bar in Fellbach-Schmiden: Die „Schmitte“ ist eröffnet

Schmitte
Lokalbesitzer Frieder Rost (31) in der Schmitte: Seit Dienstag, 21. September, ist geöffnet. © Gaby Schneider

Von der Decke hängen zahlreiche Lampen, die Theke ist teilweise umhüllt von einer großen Kupferplatte. Die offene Küche wird den ersten Gästen der Schmitte sofort ins Auge stechen: „Es sollen sich hier alle wohlfühlen“, sagt der 31-jährige Geschäftsführer Frieder Rost. „Es soll ein Raum für alle werden. Sozusagen eine Art Wohnzimmer, in dem man sich wohlfühlt.“

Durchsichtigkeit als übergeordnetes Konzept

Die Linie, die Frieder Rost verfolgt, ist auch auf der Internetseite des Lokals einzusehen: „Wenn es nicht um Prestige, sondern um das warme Gefühl geht, nach Hause zu kommen. Wenn man Freunde nicht nur trifft, sondern mit ihnen einen bleibenden Eindruck hinterlässt, dann bist du in der Schmitte.“

Da sich das Lokal in einem Neubau befindet, hatte Frieder Rost freie Gestaltungsmöglichkeiten. „Die Küche ist bewusst so klein und offen“, sagt Frieder Rost. Deshalb sei die Organisation in und um die Küche noch wichtiger als sonst. Mit dieser Offenheit wird eine gewisse Transparenz in dem Lokal erzeugt. Selbst die verglaste Speisekammer spiegelt dieses Konzept wider. Auf die verglaste Speisekammer sei er besonders stolz, denn sie ist für jeden Gast einsehbar. „In dieser Speisekammer werden wir regionale Produkte, wie zum Beispiel Weine und eingemachte Produkte, präsentieren“, sagt Frieder Rost.

Aus seinem Café wird abends eine After-Work-Bar

Am Dienstag, 21. September, hat die Schmitte zum ersten Mal ihre Pforten geöffnet. Das Lokal wird ab jetzt immer dienstags bis sonntags von 12  bis 21 Uhr geöffnet haben. Mittags werde alles Nötige für Kaffee und Kuchen angeboten. Abends verwandelt sich das Café in eine After-Work-Bar. „Eine genaue Zielgruppe verfolgen wir nicht. Mit diesem Konzept sprechen wir alle an“, sagt der Lokalbesitzer.

Hier gibt es fast alles: von kleinen Törtchen, Omas Kuchen, der eigenen Kaffeeröstung, lokalen Weinen bis zu neuen und einfachen Gerichten wie zum Beispiel die Eigenkreation „Dinza“. Das ist eine Mischung aus dem schwäbischen Klassiker Dinnete und der italienischen Pizza.

Der Koch setzt auf Abwechslung

Die Speisekarte soll aus unterschiedlichen Gerichten wie Bowls, Salaten und leichter Pasta bestehen. „Wir versuchen, leichte und spannende Gerichte zu machen“, sagt Frieder Rost. Dabei zählt der Lokalbesitzer auf Abwechslung – deshalb wird sich die Karte immer wieder wandeln. Die Entwicklung ist dem Lokalbesitzer dabei sehr wichtig, denn er sagt: „Das ganze Lokal darf wachsen und sich entwickeln.“

Die Speisekarte wird zukünftig auch auf der Internetseite der Schmitte online zu finden sein. Vor einem weiteren Lockdown hat der Lokalbesitzer keine Angst. „Ich habe starke Partner. Ich habe eher großen Respekt davor“, sagt Frieder Rost. Viele Gastronomen seien wegen der Corona-Pandemie abgewandert, und deshalb sei es wichtig, dass wieder eine neue und innovative Gastronomie entstehe.

Frieder Rost hat mit dem Fernsehkoch Tim Raue in Berlin gekocht

Frieder Rost ist gelernter Koch und absolvierte seine Ausbildung im Hotel Hirsch in Schmiden unter der Leitung des Kochs Michael Oettinger. Danach hat er in Berlin für und mit dem Fernsehkoch Tim Raue gekocht. „Da habe ich megaviel mitgenommen“, sagt Frieder Rost. Nach seiner Zeit in Berlin absolvierte er ein Studium mit der Fachrichtung Food-Management. Nach all diesen Stationen sei es nun Zeit für etwas Eigenes. Michael Oettinger, der das Schmidener Gourmetrestaurant Hirsch mit Michelin-Stern leitet, habe ihn zu diesem Schritt ermutigt und unterstütze ihn seit der ersten Idee.

Für den Service sucht Frieder Rost noch Mitarbeiter in Teilzeit oder auf 450-Euro-Basis. Dabei sei ihm ein angenehmes Klima im Lokal sehr wichtig. „Ich möchte die Gastronomie langfristig attraktiver machen für meine Mitarbeiter“, sagt der Koch. Nur so könne man den Gästen ein unvergessliches Erlebnis in seinem Café und seiner After-Work-Bar bieten.

Von der Decke hängen zahlreiche Lampen, die Theke ist teilweise umhüllt von einer großen Kupferplatte. Die offene Küche wird den ersten Gästen der Schmitte sofort ins Auge stechen: „Es sollen sich hier alle wohlfühlen“, sagt der 31-jährige Geschäftsführer Frieder Rost. „Es soll ein Raum für alle werden. Sozusagen eine Art Wohnzimmer, in dem man sich wohlfühlt.“

Durchsichtigkeit als übergeordnetes Konzept

Die Linie, die Frieder Rost verfolgt, ist auch auf der

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