Kernen

Ärger über dilettantisches VfB-Graffiti am Bädle in Stetten

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Schön ist anders: Das VfB-Graffiti am Eingang zum Bädle ärgert die Stettener. © Striebich

Die gute Nachricht zuerst: Im Stettener Bädle gibt es einen neuen Bademeister. Wolf-Georg Färber, 57 Jahre alt, ist der Nachfolger von Urgestein Ebbe Kögel, der sein Amt im vergangenen Jahr niedergelegt hat. Zu den schlechten Nachrichten: Eine Öffnung von Färbers neuer Arbeitsstätte ist wegen der Corona-Pandemie nicht absehbar – und jetzt müssen sich die Verantwortlichen im Bädlesverein auch noch mit dem Werk mäßig talentierter Graffiti-Sprüher auseinandersetzen.

Diese haben schon vor einigen Wochen auf der Wand am Freibad-Eingang einen dicken roten Streifen auf weißem Grund angebracht. Das handwerklich ausbaufähige Werk soll wohl den ikonischen Brustring des VfB Stuttgart darstellen, ist aber unterm Strich vor allem eines: Sachbeschädigung. Entsprechend verärgert sind die Verantwortlichen in Stetten.

Die Stettener haben Anzeige erstattet

Vorstandsmitglied Thomas Kubiak hat bereits Anzeige bei der Polizei erstattet. Die Beamten hätten ihm versprochen, die Frauenländerstraße verstärkt in ihre Streifenfahrten einzuplanen, vor allem nachts, berichtet Kubiak unserer Zeitung. Das sei auch deshalb notwendig, weil der Bädlesverein das Schwimmbecken mittlerweile wieder mit klarem Wasser befüllt hat. Das muss sein, damit die Anlage, der Stillstand nicht guttut, keinen Schaden nimmt.

Das Wasser könnte aber – was schon in der Vergangenheit keine Seltenheit darstellte – illegal Nachtbader anlocken. An Menschen, die das kühle Nass vermissen, dürfte es ja momentan nicht mangeln.

Spekulationen auf Facebook: Wer steckt dahinter?

Zurück zum Graffiti: Neu-Bademeister Wolf-Georg Färber sagt, es habe schon Überlegungen gegeben, die Wand mit einem eigenen, hübschen Graffiti zu verzieren, weil diese schon früher oft beschmiert worden sei. Ob das die Schmierfinken in Zukunft davon abhalten würde, ist aber nicht gesagt. Außerdem eignet sich das Mauerwerk aus Kalksandstein nur bedingt als Leinwand. Wann der „Brustring“ entfernt wird, steht noch nicht fest. Nach allem, was Färber gehört hat, handelt es sich bei der Reinigung um eine „frustige Arbeit“.

Auf Facebook gibt es derweil die ersten Spekulationen: Auch mehrere Strom- und Verteilerkästen seien im Ort mit dem Brustring und VfB-Aufklebern versehen worden. Ob es sich dabei um dieselben Täter handelt? Womöglich unreife Mitglieder oder Sympathisanten einer VfB-Fangruppe? Gut möglich. Dabei steht das „V“ in VfB doch gar nicht für Vandalismus.

Die gute Nachricht zuerst: Im Stettener Bädle gibt es einen neuen Bademeister. Wolf-Georg Färber, 57 Jahre alt, ist der Nachfolger von Urgestein Ebbe Kögel, der sein Amt im vergangenen Jahr niedergelegt hat. Zu den schlechten Nachrichten: Eine Öffnung von Färbers neuer Arbeitsstätte ist wegen der Corona-Pandemie nicht absehbar – und jetzt müssen sich die Verantwortlichen im Bädlesverein auch noch mit dem Werk mäßig talentierter Graffiti-Sprüher auseinandersetzen.

Diese haben schon vor

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