Kernen

142 Namen auf zwei Stelen: Kernen gedenkt NS-Zwangsarbeitern

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So wie hier in der Fotomontage von Andreas Stiene für den Standort zwischen Kirche und Rathaus sollen die Stelen aussehen. © Montage Andreas Stiene

Jürgen Wolfers Mutter war 14 Jahre alt, als sie in einem Güterwaggon, zusammengepfercht mit 50 anderen, nach Deutschland gebracht wurde. Fünf Tage dauerte die Fahrt von der Ukraine über Warschau und Berlin nach Esslingen. Sie war bei einer Razzia in ihrer Heimat im Jahr 1943 von deutschen Soldaten aufgegriffen worden. Der Sinn und Zweck ihrer elendigen Zugreise: Nazi-Deutschland mangelte es an Arbeitskräften. Die Jugendliche musste fortan auf einem Bauernhof arbeiten.

Das Schicksal

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