1949 geht ein Mann aus Stetten aufs Rathaus, um sein Weingut als Gewerbe anzumelden. Ausgerechnet kurz nach dem Zweiten Weltkrieg beschließt der Wengerter Karl Haidle außerdem, dass er seinen Wein nicht mehr wie bisher aus dem Fass an die Gaststätten abgeben möchte, sondern ihn in Glasflaschen füllen möchte. Solche Flaschen seien damals wahrscheinlich selbst ohne Krieg schon schwer zu bekommen gewesen, vermutet Moritz Haidle. Der Enkel des Wein-Pioniers aus Stetten führt das Weingut