Kernen

Corona-Fälle, Testpflicht und Krankenstand: Die aktuelle Lage an Kitas in Kernen

Kita Stöhrerweg
Eine Gruppe im Kinderhaus Sonnhalde musste wegen Corona schließen. (Symbolfoto) © Alexandra Palmizi

Angespannte Personalsituation, positive Corona-Fälle und ganze Gruppen-Schließungen: Vielerorts erschwert die Corona-Pandemie den Kita-Betrieb. Das betrifft auch die Kindertagesstätten in Kernen. Doch während in Weinstadt die Zahl der erkrankten Erzieherinnen und Erzieher steigt, herrscht in Kernen noch kein akuter Personalmangel. Wenn Mitarbeiter erkranken, „können in einzelnen Gruppen an einzelnen Tagen die Gruppenrandzeiten betroffen sein“, sagt Susanne Herrmann, Pressesprecherin der Gemeinde Kernen.

Das heißt konkret: An manchen Tagen können die Betreuungszeiten in den Kindertagesstätten nicht vollständig angeboten werden. Beispielsweise müssten Eltern ihre Kinder bereits um 15 Uhr abholen, statt wie gewohnt um 17 Uhr, so Herrmann.

Gruppe im Kinderhaus Sonnhalde wegen Corona geschlossen

Seit Mittwoch, 26. Januar, sei eine Gruppe im Kinderhaus Sonnhalde in Rommelshausen wegen Corona geschlossen. „Bislang sind drei Positivfälle in der Gruppe bestätigt“, teilt die Rathaussprecherin mit. Betroffen sind zwei Erzieherinnen und ein Kind. Ein weiteres Ergebnis stehe noch aus.

Weitere Meldungen über positive Testungen in den städtischen Einrichtungen und in den Kitas der freien Träger habe die Gemeinde Kernen nicht erhalten (Stand Freitag). Wie lange die Gruppe im Kinderhaus Sonnhalde geschlossen bleiben muss, lässt sich noch nicht endgültig sagen. „Im besten Falle könnte die Gruppe am kommenden Montag wieder geöffnet werden“, so die Sprecherin der Gemeinde Kernen.

Eine Gruppen-Schließung im Kindergarten „Lange Gärten“ konnte Anfang der Woche aufgehoben werden. Hier waren vergangene Woche eine Mitarbeiterin und fünf Kinder positiv auf Corona getestet worden, teilt die Gemeinde mit.

So wird in Kitas aktuell getestet

„Getestet wird in den Kitas normalerweise dreimal pro Woche“, so die Gemeinde Kernen. Das entspricht der erweiterten Testpflicht des Landes Baden-Württemberg, die bis zu den Faschingsferien drei Schnelltest oder zwei PCR-Tests für Kinder und Jugendliche vorsieht, die nicht geboostert sind.

In Kernen werden die Kinder morgens in den Kitas, bei welchen die Kommune der Träger ist, vor Ort getestet. „Mit Ausnahme des Waldkindergartens“, so Susanne Herrmann. „Da die Schnelltests temperaturbedingt vor Ort nicht funktionieren, wird die Testung der Waldkindergartenkinder vorab von den Eltern zu Hause vorgenommen.“

Laut den Rückmeldungen, die das Sozialamt erhalte, verstärke das Testen das Sicherheitsgefühl aller Beteiligten, so die Gemeinde Kernen. Doch was passiert, wenn ein Schnelltest ein positives Ergebnis anzeigt? Dann „werden die Eltern umgehend informiert, das Kind abgeholt und es wird ein PCR-Test notwendig“, so Herrmann. Die übrigen Kinder der Gruppe werden anschließend täglich getestet.

Was ist ein "relevantes Ausbruchsgeschehen"?

Falls es sich um ein „ein relevantes Ausbruchsgeschehen“ handle – wie beispielsweise im Kindergarten „Lange Äcker“ sowie im Kinderhaus Sonnhalde – werde die gesamte Gruppe durch die Einrichtungsleitung umgehend in Quarantäne geschickt, so Herrmann.

Ein relevantes Ausbruchsgeschehen liege dann vor, wenn 20 bzw. 25 Prozent einer Gruppe, zu der Kinder und Erzieher zählen, per PCR-Test positiv auf das Coronavirus getestet werden. „Die 20-Prozent-Quote gilt für Gruppengrößen bis 25 Personen, bei größeren Gruppen greift die 25-Prozent-Quote“, erklärt Susanne Herrmann.

Über die Dauer der Quarantäne und die Möglichkeit der Freitestung werden die Eltern anschließend von den Einrichtungsleitungen informiert.

Angespannte Personalsituation, positive Corona-Fälle und ganze Gruppen-Schließungen: Vielerorts erschwert die Corona-Pandemie den Kita-Betrieb. Das betrifft auch die Kindertagesstätten in Kernen. Doch während in Weinstadt die Zahl der erkrankten Erzieherinnen und Erzieher steigt, herrscht in Kernen noch kein akuter Personalmangel. Wenn Mitarbeiter erkranken, „können in einzelnen Gruppen an einzelnen Tagen die Gruppenrandzeiten betroffen sein“, sagt Susanne Herrmann, Pressesprecherin der

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