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Diakonie Stetten: 40-jährige Frau nach Corona-Infektion gestorben - Viele neue Fälle in der Diakonie und im Alexander-Stift Hegnach

Diakonie Corona
Die Diakonie Stetten. © Benjamin Büttner

Eine 40-jährige Bewohnerin der Diakonie Stetten ist im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. Das hat die Diakonie am Donnerstag (12.11.) mitgeteilt.

Die Frau mit mehrfacher Behinderung war demnach Ende Oktober positiv auf das Coronavirus getestet worden und aufgrund von Symptomen ins Krankenhaus gekommen. Dort ist sie nun am Montag (9.11.) verstorben. Aufgrund von Vorerkrankungen war ihre Gesundheit schon vor der Infektion beeinträchtigt, so die Pressemitteilung der Diakonie.

„Der Todesfall macht uns sehr betroffen", sagte der Vorstandsvorsitzende Pfarrer Rainer Hinzen. "Er führt uns schmerzhaft wieder vor Augen, wie gefährlich das Virus ist. Wir trauern mit den Angehörigen der Bewohnerin und allen, die ihr nahestanden. Durch die neuen Ergebnisse ist unsere Situation nach wie vor angespannt. Wir bleiben sehr wachsam und setzen die Schutzmaßnahmen in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt weiter konsequent um.“

Seit Beginn der Corona-Krise sind im Rems-Murr-Kreis 108 Menschen gestorben, bei denen ein positiver Sars-CoV-2-Befund vorlag, wie aus der Internetseite des Landratsamtes hervorgeht (Stand 12.11., 14.33 Uhr).

Weitere Bewohner der Diakonie Stetten mit Corona infiziert

Die vom Gesundheitsamt in der vergangenen Woche durchgeführten Reihentestungen in Diakonie-Einrichtungen haben laut der Pressemitteilung außerdem ergeben, dass sich weitere Bewohner und Mitarbeiter mit dem Coronavirus infiziert haben.  220 Tests seien durchgeführt worden, vier weitere Bewohner und acht weitere Mitarbeiter haben sich demnach mit dem Coronavirus infiziert.

Alexander-Stift in Hegnach: 20 von 37 Bewohnern sind positiv getestet worden

Auch im Alexander-Stift in Waiblingen-Hegnach hat ein Reihentest gezeigt, dass mehrere Bewohner infiziert sind. 20 der 37 Bewohner sind infiziert. Weitere Testergebnisse bei Bewohnern und Mitarbeitern stehen noch aus. Zwei Bewohnerinnen befinden sich im Krankenhaus. Das Gemeindepflegehaus wurde unter Quarantäne gestellt.

Zu den positiven Testergebnissen aus den Reihentests sind in den vergangenen Tagen auch noch einzelne positive Tests an anderen Standorten hinzugekommen. Bis auf wenige Ausnahmen zeigen die positiv getesteten Personen derzeit keine Symptome, teilte die Diakonie mit. Bei einem weiteren Reihentest am Standort Bad Cannstatt waren alle Ergebnisse negativ. Für einzelne Wohngruppen und Mitarbeiter konnte die Quarantänesituation zwischenzeitlich wieder beendet werden. Bei anderen läuft sie in den kommenden Tagen aus. 

Indes findet laut der Diakonie Stetten ab dem kommenden Montag in den Räumen der Theodor-Dierlamm-Schule unter besonderen Schutzvorkehrungen auch wieder Präsenzunterricht statt. Die Beschulung für die Kinder und Jugendlichen mit Behinderung war zuvor vorsorglich für einige Tagen in die Wohngruppen verlegt worden bzw. fand als Fernlernunterricht statt.