Kernen

Diakonie Stetten: Mitarbeiter setzen Zeichen für bessere Arbeitsbedingungen

Soliaktion Tarifverhandlungen - verdi Diakonie Stetten
Diakonie-Beschäftigte bei ihrer "Solidaritätsaktion" in Stetten. © Verdi-Betriebsgruppe der Diakonie Stetten

Beschäftigte der Diakonie Stetten haben am Mittwoch (6.4.) ihre Solidarität mit Kolleginnen und Kollegen im Sozial- und Erziehungsdienst der Kommunen bekundet. In Kitas und anderen Einrichtungen im öffentlichen Dienst fordern Beschäftigte vor allem bessere Arbeitsbedingungen, es wurde auch gestreikt. Die Diakonie-Mitarbeiter sind daran nicht beteiligt, wollten aber ein Zeichen setzen.

Auch viele Beschäftigte bei freien, kirchlichen Trägern wie der Diakonie Stetten profitieren laut der Verdi-Betriebsgruppe der Kernener Einrichtung „direkt oder mittelbar“ von Verbesserungen im Tarifvertrag des öffentlichen Diensts.

„Aktive Mittagspause“

Die Diakonie-Beschäftigten „unterstreichen mit ihrer Aktion, dass die Aufwertung und Entlastung in der sozialen Arbeit trägerübergreifend notwendig ist“, sagte Uli Maier von der Verdi-Betriebsgruppe der Diakonie Stetten.

Kollegen hätten sich deshalb an einer „Solidaritätsaktion im Rahmen einer ‘Aktiven Mittagspause’ beteiligt und ihre Forderungen sichtbar formuliert“. Die Aktion fand laut Maier sowohl am Stammsitz der Diakonie Stetten als auch im Berufsbildungswerk und in der Ludwig-Schlaich-Akademie in Waiblingen statt.

Ausdrücklich unterstützt wurde die Solidaritätsaktion von der Mitarbeitendenvertretung (MAV), so deren Vorsitzender Friedemann Ziegler.

Sozialberufe „müssen attraktiver werden“

„Die Berufe im Sozial- und Erziehungsdienst müssen attraktiver werden, auch um die vielerorts - auch in der Diakonie Stetten - händeringend gesuchten Arbeitskräfte zu gewinnen und auf Dauer zu halten“, so Dany Wörn von der Verdi-Betriebsgruppe.

„Am Ende gewinnen alle, wenn Kinder, Jugendliche und hilfsbedürftige Menschen in ihrer Entwicklung bestmöglich unterstützt werden. Dafür braucht es genug und qualifiziertes Personal und das kann nur mit guten Arbeitsbedingungen gewonnen und im Beruf gehalten werden.“

Beschäftigte der Diakonie Stetten haben am Mittwoch (6.4.) ihre Solidarität mit Kolleginnen und Kollegen im Sozial- und Erziehungsdienst der Kommunen bekundet. In Kitas und anderen Einrichtungen im öffentlichen Dienst fordern Beschäftigte vor allem bessere Arbeitsbedingungen, es wurde auch gestreikt. Die Diakonie-Mitarbeiter sind daran nicht beteiligt, wollten aber ein Zeichen setzen.

Auch viele Beschäftigte bei freien, kirchlichen Trägern wie der Diakonie Stetten profitieren laut der

Alle Abos jederzeit kündbar:
ZVW+ MONATLICH
Erster Monat gratis, danach 5,99 €/mtl.
ZVW+ JÄHRLICH
Statt 71,88 € (Zwei Monate gratis)
ZVW+ JÄHRLICH mit ePaper
mit täglichem Zugriff zum ePaper