Kernen

Ferienspaß wie im Freibad: Feuerwehr Kernen sorgt für Abkühlung im Waldheim Stetten

Wasser Waldheim
Auf die Plätze, fertig, los: Mithilfe der Feuerwehr Kernen, Wasser und Spülmittel verwandelt sich die Lkw-Plane zu einer „Wasserrutsche“. © Gabriel Habermann

Geschrei und Gekreische bricht aus, als sich das Löschfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Kernen dem Waldheim in den Weinbergen über Stetten nähert. Die Freude bei den sechs- bis zwölfjährigen Teilnehmern des Sommerferienprogramms ist groß. Genau auf diesen Moment haben die rund 70 Kinder und Jugendliche gewartet: Sie können nun die „Wasserrutsche“, die aus einer etwa zehn mal zwölf Meter großen Lkw-Plane besteht, in Betrieb nehmen.

Wasser wird vom nahe gelegenen Hydranten abgezapft

Mit Hilfe von Wasser, das die Feuerwehr vom nahe gelegenen Hydranten abzapft, und Spülmittel wandelt sich die Plane ruckzuck zu einer spaßigen Wasserrutsche. Ein Riesenspaß, der bei allen sehr gut ankommt. Das kann Stefan Wersch von der Feuerwehr Kernen gut nachvollziehen. „Ein bisschen Erfrischung für die Kinder“, sagt der Feuerwehrmann. Er sei selber als Kind ebenfalls gerne im Waldheim gewesen. Gemeinsam mit Feuerwehrkamerad Manfred Idler ist er vor Ort und ermöglicht den Mädchen und Jungen den Wasserspaß hoch über Stetten.

Inklusives Waldheim für Kinder mit und ohne Behinderung

Insgesamt drei Wochen lang bietet die evangelische Kirche jährlich das Sommerferienprogramm in den Weinbergen, direkt am Waldrand an. Im Anschluss daran findet – nach einer Woche Pause – das einwöchige inklusive Waldheim für Kinder mit und ohne Behinderung statt, das von der evangelischen Kirchengemeinde und der Diakonie Stetten veranstaltet wird.

Auch in diesem Jahr sei der Andrang für das dreiwöchige Waldheim groß gewesen, sagt Britta Fischer. Sie organisiert und koordiniert seit sechs Jahren das Ferienangebot für die Mädchen und Jungen aus Kernen. „Dieses Jahr hatten wir extrem viele Anmeldungen“, sagt sie. In der ersten Woche nehmen am Programm teil: 73 Kinder und 19 Betreuer, in der zweiten Woche 77 Kinder und 21 Betreuer und in der letzten Woche 63 Kinder sowie 19 Betreuer. Wie in den vergangenen Jahren gebe es auch dieses Jahr viele unterschiedliche Attraktionen und Mitmachangebote für die Besucher des Waldheims.

Teilnehmer lernen biblische Geschichten spielerisch kennen

Die Teilnehmer im Alter von sechs bis zwölf Jahren lernen biblische Geschichten spielerisch kennen. Das diesjährige Motto lautet: „Detektive auf den Spuren Nathanaels“. Kinder und Jugendliche erkunden gemeinsam die Natur, unternehmen Ausflüge und schließen neue Freundschaften.

Täglich werden die Kinder mit Brötchen von der Bäckerei Bach-Bäck und mit Mittagsessen von der Vereinsgaststätte des TV Stetten und Restaurant „Burgstüble“ beliefert. Snacks für zwischendurch gibt es aus der Waldheim-Küche, die Britta Fischer gemeinsam mit ihrem Team zubereitet.

„Das Essen finde ich hier sehr lecker“, sagt die zehnjährige Lina, während sie in ein Handtuch eingemummelt, auf einer Bank auf ihre Freundin wartet und dabei diejenigen beobachtet, die den Hang hinunterrutschen. Bereits das fünfte Mal besuche sie das Waldheim, sagt sie. Ebenfalls dabei ist ihre achtjährige Schwester Merle.

Die Wasserrutsche ist auch für die elfjährige Amelia ein Highlight. Doch nicht nur: Auch das Fußballturnier fand sie „megacool“, berichtet sie.

Viele Waldheim-Betreuer waren bereits als Kinder im Ferienprogramm dabei

Unter den 19 ehrenamtlichen Betreuern, die die sechs- bis zwölfjährigen Mädchen und Jungen betreuen, sind auch Franzi Sommerer (17) und Alma Christianzen (15). Die beiden kennen den Alltag sowie das Konzept und Programm des Waldheims bestens – denn wie viele andere Betreuer, haben auch sie bereits als Kinder am Ferienangebot teilgenommen. Nun sind sie das erste Mal als Betreuer vor Ort und können – wie ihnen aus früherer Zeit bekannt – gemeinsam mit den Sechs- bis Zwölfjährigen basteln, spielen und die Natur erkunden.

Geschrei und Gekreische bricht aus, als sich das Löschfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Kernen dem Waldheim in den Weinbergen über Stetten nähert. Die Freude bei den sechs- bis zwölfjährigen Teilnehmern des Sommerferienprogramms ist groß. Genau auf diesen Moment haben die rund 70 Kinder und Jugendliche gewartet: Sie können nun die „Wasserrutsche“, die aus einer etwa zehn mal zwölf Meter großen Lkw-Plane besteht, in Betrieb nehmen.

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Wasser wird vom nahe gelegenen Hydranten

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