Kernen

Kernen: Familie Krecksch startet nach Corona mit Mini-Freizeitpark für Kinder

Krecksch Dreamland
Denis Krecksch während der Vorbereitung auf dem Betriebsgelände in der Robert-Bosch-Straße in Rommelshausen. © Alexandra Palmizi

Auf dem Betriebsgelände der Familie Krecksch in Rommelshausen laufen die Vorbereitungen derzeit auf Hochtouren. Dort, wo während der Pandemie die Zirkusfamilie Nock mit Sack und Pack, Wohnwagen und Lkw festsaß, soll nun der Mini-Freizeitpark für Kinder „Dreamland“ entstehen.

Denis Krecksch griff damals der Familie Nock unter die Arme und bot ihr eine Bleibe auf dem familieneigenen Betriebsgelände. Inzwischen ist Familie Nock mit ihrem Hüpfburgenland in Schorndorf unterwegs.

Schausteller in vierter Generation

Denis Krecksch hingegen will kein Hüpfburgenland, sondern einen kleinen Freizeitpark für Kinder anbieten. Deshalb bereitet er in der Robert-Bosch-Straße nun Attraktionen wie aufblasbare Hüpfburgen, farbenfrohe Schienenbahnen und Karussells vor. Der 44-jährige Schausteller leitet den gleichnamigen Catering- und Veranstaltungsservice in vierter Generation. Gemeinsam mit seinem Vater Rainer Krecksch veranstaltet er Feste oder vermietet unter anderem verschiedene Kinderfahrgeschäfte an Schausteller.

Mit dem Verkauf von Süßwaren wie gebrannte Mandeln hielt er sich eigenen Angaben zufolge während der Pandemie über Wasser. „Von November bis Ostern war ich in Schorndorf beim Marktkauf“, sagt er. Aber auch in Welzheim, was er als seine „zweite Heimat“ bezeichnet, war er geschäftlich unterwegs.

Vergangenes Jahr wegen Corona abgesagt

Nun hofft der 44-Jährige mit „Dreamland“ wieder seiner Tätigkeit nachgehen zu können. „Bis jetzt ist die Resonanz relativ gut“, sagt Denis Krecksch, „besser als sonst.“ Manche Besucher hätten sich schon angekündigt. Bereits in einigen Tagen soll es auch losgehen: Der Mini-Vergnügungspark startet an diesem Samstag, 28. August, und dauert bis voraussichtlich Sonntag, 19. September. Er findet – mit einer Unterbrechung – zum sechsten Mal auf dem Hof statt. „Letztes Jahr mussten wir wegen Corona aussetzen“, sagt der Schausteller.

Falls der Park zu einem Erfolg werden sollte, kann sich der 44-Jährige auch vorstellen, die Dauer des Parks zu verlängern oder ihn nach Welzheim zu verlagern. „Das steht in den Sternen“, sagt er. Zunächst müsse man die Entwicklung beobachten.

Tageseintritt beträgt für Kinder bis drei Jahren fünf, ab drei Jahren zehn Euro

Die Besucher zahlen wie in einem Vergnügungspark einen einmaligen Tageseintritt. „Kinder ab drei Jahren zehn Euro, Bambinis bis drei Jahren fünf Euro“, sagt Denis Krecksch. Für die kleinen Gäste gibt es unter anderem ein Kindermenü mit Chicken-Nuggets, Pommes und Softdrink zu kaufen. Für Mütter und Väter gibt es Spezialitäten vom Holzkohlen-Schwenkgrill. Als Nachtisch oder Snack für zwischendurch gibt es gebrannte Mandeln, Lebkuchenherzen, Popcorn oder aber Crêpes.

Am Eingang werden die Daten der Besucher erfasst, die Fahrgeschäfte regelmäßig desinfiziert, erklärt der 44-Jährige. Darüber hinaus soll sowohl am Eingang als auch vor den einzelnen Attraktionen ein Desinfektionsmittel für die Besucher zur Verfügung stehen.

Auf dem Betriebsgelände der Familie Krecksch in Rommelshausen laufen die Vorbereitungen derzeit auf Hochtouren. Dort, wo während der Pandemie die Zirkusfamilie Nock mit Sack und Pack, Wohnwagen und Lkw festsaß, soll nun der Mini-Freizeitpark für Kinder „Dreamland“ entstehen.

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Denis Krecksch griff damals der Familie Nock unter die Arme und bot ihr eine Bleibe auf dem familieneigenen Betriebsgelände. Inzwischen ist Familie Nock mit ihrem Hüpfburgenland in Schorndorf

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