Kernen

Kernen: Wo gibt es in Stetten und Rommelshausen öffentliche Toiletten?

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Das WC im Kiosk am Bahnhof in Rommelshausen. © Gabriel Habermann

Anderorts stellen die öffentlichen WCs oftmals ein Ärgernis dar. In Waiblingen musste beispielsweise schon einmal ein Mann von der Feuerwehr aus dem stillen Örtchen befreit werden, weil sich die Türe nicht mehr öffnen ließ. Der Grund: Im Vorfeld wurde die Türklinke abgerissen.

In Kernen geht es vergleichsweise ereignislos zu. „Verunreinigungen kommen immer wieder vor, tatsächliche Sachbeschädigungen eher nicht“, sagt Marianne Rapp, Leiterin des Ordnungsamtes. In beiden Ortsteilen von Kernen gibt es öffentliche Toiletten: einmal im Rathaus Rommelshausen und in der Verwaltungsstelle in Stetten. Diese WCs seien auch für Rollstuhlfahrer geeignet.

Auf beiden Friedhöfen gibt es WCs: Diese sind aber nur bedingt barrierefrei

„Im Rathaus sind diese von Montag bis Samstag von 7 bis 19 Uhr geöffnet, in der Verwaltungsstelle Stetten während der dortigen Öffnungszeiten von Bücherei und Verwaltungsstelle“, sagt Marianne Rapp. Weitere Örtlichkeiten finden Passanten an beiden Friedhöfen in Kernen und im Kiosk am Bahnhof in Rommelshausen. „Zugänglich sind diese während der jeweiligen Öffnungszeiten“, sagt die Ordnungsamtsleiterin.

Die Friedhofstoiletten sind allerdings nur bedingt barrierefrei. „Die Friedhofstoiletten sind zwar mit einem Rollstuhl befahrbar und haben, im Hinblick auf Personen mit Rollator, eine automatische Türe. Im Inneren ist der Wendekreis für einen Rollstuhl aber zu knapp“, so Marianne Rapp.

Die WCs, welche die Gemeinde zur Verfügung stellt, werden täglich geputzt. „Die Reinigung erfolgt durch eigenes Personal oder eine Reinigungsfirma“, so Rapp. Anders sehe es bei den Toiletten auf den Friedhöfen aus. Diese würden in einem wöchentlichen Turnus gereinigt, derzeit aber mit einer täglichen Desinfektion, heißt es aus dem Rathaus.

Anhand der Friedhofstoiletten hat die Ordnungsamtsleiterin die durchschnittlich anfallenden Reinigungskosten ausgerechnet: Diese „belaufen sich auf circa 1500 Euro im Jahr“, sagt Marianne Rapp. Zu diesem Betrag kommen aber noch Kosten für die Desinfektion hinzu. Die Reinigungskosten für die Toiletten im Rathaus lassen sich dagegen nicht so einfach berechnen. Denn hier werde eigenes Personal eingesetzt, so die Amtsleiterin.

„Nette Toilette“: Elf Einrichtungen stellen ihre Sanitäranlagen zur Verfügung

Wer in Stetten und Rommelshausen unterwegs ist und mal das stille Örtchen aufsuchen muss, kann auch in Geschäften auf ein Smiley-Symbol achten. Der Smiley ist nämlich das Erkennungszeichen für die Aktion „Nette Toilette“, die es bereits in vielen Städten und Kommunen gibt. „Vor einigen Jahren konnten wir die ,Nette Toilette‘ in Kernen etablieren“, sagt Marianne Rapp.

Zu dem WC-Angebot der Gemeinde Kernen seien elf weitere Einrichtungen an der Aktion beteiligt, darunter Gastronomiebetriebe, Friseure, Einzelhändler und Arztpraxen.

Dafür, dass diese Einrichtungen ihre Sanitäranlagen der Öffentlichkeit zur Verfügung stellen, erhalten die Mitglieder der „Netten Toilette“ eine kleine Aufwandsentschädigung, so Marianne Rapp.

Anderorts stellen die öffentlichen WCs oftmals ein Ärgernis dar. In Waiblingen musste beispielsweise schon einmal ein Mann von der Feuerwehr aus dem stillen Örtchen befreit werden, weil sich die Türe nicht mehr öffnen ließ. Der Grund: Im Vorfeld wurde die Türklinke abgerissen.

In Kernen geht es vergleichsweise ereignislos zu. „Verunreinigungen kommen immer wieder vor, tatsächliche Sachbeschädigungen eher nicht“, sagt Marianne Rapp, Leiterin des Ordnungsamtes. In beiden Ortsteilen von

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