Kernen

Pferdegestützte Pädagogik der Diakonie: Wie Schüler den Umgang mit Tieren lernen

Pferdehof am Schlossberg
Die Kinder und Jugendlichen der Klasse B 11 der Theodor-Dierlamm-Schule der Diakonie Stetten hatten viel Freude beim Pilotprojekt auf dem Pferdehof am Schlossberg. © Diakonie Stetten

Die Schülerinnen und Schüler der Klasse B 11 der Theodor-Dierlamm-Schule der Diakonie Stetten haben im Rahmen eines Pilotprojekts regelmäßig die Shetlandponys und Zwergesel auf dem Pferdehof der Remstal-Werkstätten auf dem Schlossberg besucht. Die Mädchen und Jungen nahmen an Angeboten in pferdegestützter Pädagogik teil, wie die Diakonie Stetten in einer Pressemitteilung schreibt. Nach dem erfolgreichen Pilotprojekt soll es künftig regelmäßig angeboten werden.

„Sehen, Riechen und Fühlen eines Pferdes ist ein überwältigendes Erlebnis“

Sich auf ein Pferd setzen, das kann oder möchte nicht jeder. Deshalb erprobt Mariann Clemenz vom Pferdehof am Schlossberg der Remstal Werkstätten pferdgestützte Therapie vom Boden aus: „Schon der Kontakt mit einem so großen Tier ist für viele Menschen eine Bereicherung“, wird die Gruppenleiterin auf dem Pferdehof in der Pressemitteilung zitiert. „Das Führen eines so großen Tieres stärkt das Selbstvertrauen. Für Menschen mit stärkeren Beeinträchtigungen ist oft schon das Sehen, Riechen und Fühlen eines Pferdes ein überwältigendes Erlebnis.“

Therapeutischer Kontakt zu Pferden soll ermöglicht werden

Um all jenen, die nicht auf ein Pferd steigen können oder wollen, den therapeutischen Kontakt zu Pferden zu ermöglichen, gibt es nun das Pilotprojekt in pferdgestützter Pädagogik. Mariann Clemenz absolviert dafür gerade eine Weiterbildung zur Fachkraft für pferdegestützte Pädagogik.

Im Rahmen dieser Weiterbildung hat sie die Klasse B 11 der Theodor-Dierlamm-Schule regelmäßig auf den Pferdehof eingeladen. Für die Klasse, die am traditionellen Schulreiten nicht teilnehmen kann, sei der Besuch ebenso Neuland wie für die eingesetzten Ponys gewesen.

Zwei Zwergesel, zwei Shetlandponys und mehrere Pferde wurden probeweise eingesetzt

Auf dem Pferdehof leben bereits zwei Zwergesel, zwei Shetlandponys und mehrere Pferde, die zu alt sind, um noch geritten zu werden. Diese wurden nun probeweise eingesetzt und haben sich im Kontakt mit den Kindern und Jugendlichen gut geschlagen.

Nach drei geplanten Terminen wurden noch zwei zusätzliche angeboten

„Alle haben wirklich toll mitgemacht, die Ponys haben ganz neugierig und freundlich auf die Kinder reagiert und die Kinder hatten so große Freude, dass wir nach den drei geplanten Besuchen noch zwei zusätzliche Besuche angeboten haben“, freut sich Mariann Clemenz. „Alle Kinder und Jugendlichen hatten Freude am Kontakt mit den Tieren. Besonders schön war es für mich zu sehen, dass ein Junge, der große Angst vor Tieren hat und immer viel Abstand zu den Pferden gehalten hatte, beim fünften Besuch selbst ein Pferd geführt hat.“

Nach dem Erfolg des Pilotprojekts plant das Pferdehof-Team, künftig regelmäßig pferdegestützte pädagogische Angebote am Boden anzubieten – für Menschen mit und ohne Beeinträchtigung, zum Beispiel für Wohngruppen, Schulklassen und Kindergartengruppen.

Weitere Informationen über den Pferdehof am Schlossberg gibt es auf der Internetseite unter remstal-werkstaetten.diakonie-stetten.de/besondere-angebote/pferdehof.html.

Die Schülerinnen und Schüler der Klasse B 11 der Theodor-Dierlamm-Schule der Diakonie Stetten haben im Rahmen eines Pilotprojekts regelmäßig die Shetlandponys und Zwergesel auf dem Pferdehof der Remstal-Werkstätten auf dem Schlossberg besucht. Die Mädchen und Jungen nahmen an Angeboten in pferdegestützter Pädagogik teil, wie die Diakonie Stetten in einer Pressemitteilung schreibt. Nach dem erfolgreichen Pilotprojekt soll es künftig regelmäßig angeboten werden.

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