Kernen

Sternsinger in Kernen: Hausbesuche auch 2022 wegen Corona nicht möglich

Sternsiger Kernen
Im Jahr 2020 zogen sie noch von Haus zu Haus: Sternsinger suchen im Gemeindesaal der katholischen Kirche in Rommelshausen ihre Kostüme aus. © Gabriel Habermann

Verkleidet als Caspar, Melchior und Balthasar – die Heiligen Drei Könige – ziehen die Sternsinger traditionell Anfang Januar drei Tage lang durch die Straßen Kernens. Die Vorbereitungen laufen in der Regel im Gemeindesaal der katholischen Kirche in Rommelshausen, wo die Sternsinger eingekleidet werden. Dann gehen Kinder und Jugendliche von Tür zu Tür, singen, überbringen den Segen „Christus mansionem benedicat“ (auf Deutsch: „Christus segne dieses Haus“) und sammeln Geld für Kinder in Not.

Ehrenamtliche unterwegs

Doch auch dieses Jahr findet die Aktion wegen der aktuellen Lage der Corona-Pandemie anders als gewohnt statt: Das heißt, Hausbesuche, wie man es von den Sternsingern gewohnt ist, gibt es auch dieses Mal nicht. Trotzdem soll der Segen zu den Menschen nach Hause kommen – in Form eines Segenaufklebers. Seit Weihnachten sind Ehrenamtliche unterwegs, die in Rommelshausen in etwa 4600 und in Stetten etwa 2500 Briefkästen einen Umschlag einwerfen, erklärt Ulrich Müller vom Organisationsteam der Sternsinger in Kernen. Er selber habe mit etwa zehn Jahren als Sternsinger angefangen und ist seit 1993 unter anderem für den Ablauf verantwortlich.

Motto „Gesund werden – gesund bleiben“

Das diesjährige zentrale Motto lautet „Gesund werden – gesund bleiben. Ein Kinderrecht weltweit“. Anhand von Beispielprojekten in Ägypten, Ghana und dem Südsudan wird gezeigt, wo die Hilfe der Sternsinger ankommt und wie die Gesundheitssituation von Kindern verbessert wird.

Neben den gemeinsamen Projekten sammeln die Sternsinger Spenden auch für Personen, zu denen sie oder die Gemeinde eine persönliche Beziehung haben. In dem Fall unterstützen die Sternsinger in Kernen Schwester Katharina bei ihrer Arbeit in Simbabwe. Sie versucht dort, armen Kindern eine Schulbildung zu ermöglichen, erklärt Müller.

34.295,42 Euro im Jahr 2020 gesammelt

Des Weiteren wird der Pfarrer Modestus Ukwandu unterstützt, der als Pfarrvikar in der Seelsorgeeinheit ist und Kinder und Jugendliche in seiner Heimat Nigeria fördert. Im Jahr 2020 hatten die Sternsingerinnen und Sternsinger der katholischen Kirchengemeinde Heilig-Kreuz in Stetten und Rommelshausen für die Aktion „Frieden – im Libanon und weltweit“ eine Summe in Höhe von 34.295,42 Euro gesammelt.

Weitere Informationen zu der Aktion der Sternsinger gibt es auf der Internetseite unter www.remstaltor.st-michael-remshalden.de.

Verkleidet als Caspar, Melchior und Balthasar – die Heiligen Drei Könige – ziehen die Sternsinger traditionell Anfang Januar drei Tage lang durch die Straßen Kernens. Die Vorbereitungen laufen in der Regel im Gemeindesaal der katholischen Kirche in Rommelshausen, wo die Sternsinger eingekleidet werden. Dann gehen Kinder und Jugendliche von Tür zu Tür, singen, überbringen den Segen „Christus mansionem benedicat“ (auf Deutsch: „Christus segne dieses Haus“) und sammeln Geld für Kinder in

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