Kernen

Trotz Alarmstufe Martinimarkt in Stetten: Bürgermeister verteidigt Entscheidung

Martinimarktstetten
Der Martinimarkt im Jahr 2018. (Archivfoto) © Gaby Schneider

Trotz der Corona-Alarmstufe, die an diesem Mittwoch ausgerufen wurde, plant die Gemeinde Kernen am Donnerstag, 18. November, den traditionellen Martinimarkt in Stetten durchzuführen.

In einem Facebook-Beitrag erklärt der Kernener Bürgermeister Benedikt Paulowitsch, weshalb sich die Gemeinde trotz der aktuellen pandemischen Lage für die Durchführung des Martinimarkts entschieden hat. Auch wenn eine Durchführung angesichts der hohen Infektionszahlen als falsch erachtet werden kann, sei eine Absage ebenfalls falsch gewesen, findet Bürgermeister Paulowitsch.

Jeder hätte die Möglichkeit gehabt, sich impfen zu lassen

Schließlich hätten „zahlreiche Menschen von der Möglichkeit einer Impfung Gebrauch gemacht“. Und „mit Ausnahme sehr weniger Menschen, die beispielsweise wegen Autoimmunkrankheiten nicht geimpft werden können“, hätten alle die Chance auf eine Impfung gehabt, so der Rathaus-Chef.

Er findet, dass es nun gilt, die ‘neue Normalität’ zu leben, und trotz der angespannten Lage ein gesellschaftliches Leben zu ermöglichen. Realisierbar sei der Martinimarkt nur „mit so viel Sicherheit wie möglich“.

Kernen hat ein Corona-Konzept erarbeitet

Deshalb hat sich die Verwaltung ein Corona-Konzept für den Martinimarkt überlegt, das auf dem Marktbereich eine Maskenpflicht vorsieht, und „entsprechend der Alarmstufe des Landes Baden-Württemberg auf 2G im Essensbereich“ setzt. Der Bereich auf dem St.-Pierre-Platz wird umzäunt, der Zugang kontrolliert und die Daten der Besucher erfasst.

Darüber hinaus sei der Stettener Martinimarkt, findet der Bürgermeister, „im Vergleich zu weiterhin geplanten Großevents, wie dem Stuttgarter Weihnachtsmarkt oder vollen Fußballstadien, eine kleine Veranstaltung, die durchgängig an der frischen Luft stattfindet“.

Damit ein sicherer Martinimarkt veranstaltet werden kann, appelliert der Bürgermeister an die Besucher des Martinimarkts und bittet alle, „auf dem Markt Vorsicht walten zu lassen, Abstand zu halten und die Maske zu tragen“.

Trotz der Corona-Alarmstufe, die an diesem Mittwoch ausgerufen wurde, plant die Gemeinde Kernen am Donnerstag, 18. November, den traditionellen Martinimarkt in Stetten durchzuführen.

In einem Facebook-Beitrag erklärt der Kernener Bürgermeister Benedikt Paulowitsch, weshalb sich die Gemeinde trotz der aktuellen pandemischen Lage für die Durchführung des Martinimarkts entschieden hat. Auch wenn eine Durchführung angesichts der hohen Infektionszahlen als falsch erachtet werden kann, sei

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