Kernen

Tsitsi Dangarembga im Interview: „Nicht-weiße Frauen sind besonders unterdrückt“

Verleihung des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels an Tsitsi Dangarembga, 24.10.2021, Frankfurt am Main
„Es wird davon ausgegangen, dass Menschen im Norden höherstehen als Menschen im Süden“, kritisiert Tsitsi Dangarembga. Das Foto zeigt sie (li.) mit der Vorsteherin des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, Karin Schmidt-Friderichs, bei der Verleihung des Friedenspreises. © Tobias Bohm

Gerade erst hat Tsitsi Dangarembga in Frankfurt den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels entgegengenommen. Nun liest die Schriftstellerin und Filmemacherin aus Simbabwe in Stetten. Im Interview spricht die 62-Jährige über globale Ungerechtigkeiten, Rassismus und darüber, warum sie Deutschland in manchen Dingen für ein Vorbild hält.

Frau Dangarembga, herzlichen Glückwunsch zum Friedenspreis. In ihrer Laudatio sagte Auma Obama, Soziologin aus Kenia und

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