Kernen

Weshalb die Gemeinde Kernen an der Umlaufsperre in Rommelshausen festhält

Sperre
Die besagte Umlaufsperre in der Stettener Straße. © Gabriel Habermann

Umlaufsperren sollen für Sicherheit im Straßenverkehr sorgen: Die Metallgitter bringen die Radfahrer dazu, vor Gefahrenpunkten die Geschwindigkeit zu drosseln, Kleinkinder halten sie davon ab, auf die Straße zu stürmen und Autofahrer hindern sie an der Durchfahrt.

Schwierigkeiten für Radler und Senioren

Der Nebeneffekt der Umlaufsperre in der Stettener Straße (auf Höhe Hausnummer 26) allerdings ist: Wenn Fahrradfahrer samt Anhänger, Eltern mit Kinderwagen sowie Menschen mit einem Gehwagen oder im Rollstuhl den Bereich passieren wollen, haben sie Schwierigkeiten.

Deshalb hat die Fraktion Parteifreies Bündnis (PFB) in ihrem Haushaltsantrag vorgeschlagen, die besagte Umlaufsperre „zu entfernen oder durch eine geeignetere Barriere zu ersetzen“.

Auf die Problematik sei die Verwaltung im Gespräch mit der Gruppe „ProRad“ des Vereins „ Nachhaltiges Kernen“ bereits aufmerksam gemacht worden, sagte der Kernener Bürgermeister Benedikt Paulowitsch in der Sitzung des Gemeinderats.

Komplette Entfernung kommt nicht infrage

Die Stelle habe man gemeinsam mit dem Ordnungsamt unter die Lupe genommen. Die Metallgitter einfach nur abzubauen, sei aus der Sicht der Verwaltung kritisch, sagte der Bürgermeister, „weil der Weg relativ steil hinuntergeht“. Eine komplette Entfernung hätte zudem aus Sicht der Verwaltung zur Folge, dass Autos den Bereich – der beidseitig als Sackgasse ausgeschildert ist – unerlaubt durchfuhren.

Um die Situation in der Stettener Straße für Radler und Fußgänger zu verbessern, sollen Alternativen überprüft werden. Möglich wäre laut Verwaltung unter anderem eine geänderte Anbringung der Umlaufsperre oder auch die Anbringung eines Pfostens.

Die Leiterin des Ordnungsamts, Marianne Rapp, hielt die Option, die Metallgitter „auseinanderzuziehen“, auch für denkbar. So „dass die Sicherheit der Fahrradfahrer gegeben ist und kein Auto da durchfahren kann“, sagte der Bürgermeister Benedikt Paulowitsch.

Als Vorsitzende der Fraktion, die den Antrag stellte, fügte Bettina Futschik hinzu, dass nicht nur die Radler, sondern auch Senioren, die vom Haus Edelberg kommen, von der neuen Lösung profitieren würden.

Umlaufsperren sollen für Sicherheit im Straßenverkehr sorgen: Die Metallgitter bringen die Radfahrer dazu, vor Gefahrenpunkten die Geschwindigkeit zu drosseln, Kleinkinder halten sie davon ab, auf die Straße zu stürmen und Autofahrer hindern sie an der Durchfahrt.

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Schwierigkeiten für Radler und Senioren

Der Nebeneffekt der Umlaufsperre in der Stettener Straße (auf Höhe Hausnummer 26) allerdings ist: Wenn Fahrradfahrer samt Anhänger, Eltern mit Kinderwagen sowie

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