Korb

Einkaufen und Haare schneiden lassen: Das geht bei „Nina Nina“ in Korb

Nina Nina
Von links: Nina Heinrich, Nadine Gebhardt und Corinna Klemm im „Nina Nina Concept Store“ in Korb. © Gabriel Habermann

Wer den Friseurbesuch mit einem Shopping-Erlebnis verbinden und dabei alles in einem einzigen Laden erledigen möchte, ist bei „Nina Nina Concept Store“ von Corinna Klemm (37) und Nina Heinrich (34) richtig. Der neue Laden in der Lindenstraße füllt seit April dieses Jahres eine Lücke in Korb.

Von Trockenblumen über Wohnaccessoires bis zu handgemachten regionalen Produkten haben die beiden Frauen viele Schmuckstücke im Sortiment. Wichtig ist den Geschäftspartnerinnen zum einen, ein Wohlfühlambiente für ihre Kundinnen zu schaffen, damit diese in aller Ruhe im Geschäft stöbern können. Und zum anderen wollen sie Trends aufgreifen und nach Korb bringen, damit die Korberinnen ihre Einkäufe vor Ort erledigen können und nicht nach Stuttgart fahren müssen. Denn genau das hat den beiden Frauen selbst gefehlt – insbesondere beim gemeinsamen Einkaufen mit Kindern.

Erst wollten sie ein Café für Mamis mit Kindern eröffnen

Die Idee, einen Laden zu eröffnen, hatten die beiden schon lange gehabt: „Wir haben herumgeträumt“, sagt Nina Heinrich, gelernte Zahnarzthelferin und Mutter von zwei Töchtern. Sie dachten damals eigentlich an ein Café, „wo Mamis mit ihren Kindern hingehen können“. So die ursprüngliche Idee. Doch anstelle eines Cafés wurde ein Concept Store daraus. Ein „Allrounder“. Außer dem gemeinsamen Interesse vereint sie auch der Name: Denn Corinna Klemm hat seit ihrer Kindheit den Spitznamen Nina.

Start Juni 2020 im Gewerbegebiet, April 2021 Umzug in die Ortsmitte

Die 37-jährige Friseurmeisterin, die seit 14 Jahren selbstständig ist und sich auf Brautmodenstyling spezialisiert hat, zaubert den Kundinnen die gewünschte Frisur in der Lindenstraße. In einem kleinen Bereich im Store werden Haare geschnitten, gefärbt und gestylt. Unterstützung gibt es dort von der Friseurkollegin Nadine Gebhardt, die mittwochs im Einsatz ist oder an Tagen, wenn Corinna Klemm keine Zeit hat. „Dadurch, dass ich seit 14 Jahren in Korb selbstständig bin, habe ich viele Kunden mitgebracht“, sagt die 37-Jährige, Mutter eines Jungen und eines Mädchens. Was sie häufig beobachtet: „Die Kunden kommen viel früher zum Termin und bleiben auch länger“, sagt sie, was sie sehr begrüßt. „Wir haben aber auch sehr viel Laufkundschaft.“

Mit dem Einzelhandel, den sie zunächst im Juni 2020 während der Pandemie im Korber Gewerbegebiet in den Friseursalon von Corinna Klemm integriert haben, den sie 13 Jahre im Elternhaus geführt hat, haben sich die beiden Frauen „einen Traum erfüllt“. Da die alten Räumlichkeiten nicht ausgereicht haben, sind sie in die Lindenstraße umgezogen. „Wir hatten dort deutlich weniger Ware“, sagt Klemm. „Es war alles überschaubarer“, ergänzt Geschäftspartnerin Nina Heinrich.

Im April dieses Jahres bezogen sie den neuen Laden und empfangen dort seit den Pfingstferien wieder Kunden. Während des Lockdowns haben die beiden auch den Click-and-Collect-Service angeboten. Dafür haben sie Outfits angezogen, fotografiert und beispielsweise auf der Fotoplattform Instagram veröffentlicht. Zu kaufen gibt es unter anderem Shirts, Kleider und Jacken, erhältlich in den Größen S bis XL. „Immer wieder haben wir ein paar Einzelteile von der jungen Modedesignerin Lisa Lang aus Waiblingen da“, ergänzt Corinna Klemm.

Doch auch alle anderen Kleidungsstücke sind begrenzt vorhanden. „Jedes Teil haben wir maximal vier- bis fünfmal da“, sagt Corinna Klemm. „Die kann man individuell kombinieren.“ Denn auch die Beratung liegt den beiden modebewussten Partnerinnen sehr am Herzen, und „Fast-Fashion“ wollen sie keineswegs befürworten. Deshalb gibt’s viele Styling-Tipps. „Wir zeigen, dass man ein Sommerkleid nicht nur im Sommer anziehen kann, sondern kombiniert mit einer Strickjacke auch im Herbst“, sagt Corinna Klemm.

Handgemachte Produkte aus der Region

Was Klemm und Heinrich noch wichtig ist: für regionale Erzeuger eine Plattform zu bieten. Sie nehmen gerne Produkte in ihr Sortiment auf, die keinen weiten Transportweg haben, etwa Lippenpflegestifte, die ein Imker aus Geislingen herstellt, handgefertigte Massivholztische aus Plüderhausen und viele weitere individuelle Einzelstücke von ihren Kooperationspartnern aus der Region. Auch arbeiten sie mit weiteren Geschäftskunden zusammen und gestalten die Räumlichkeiten für sie. Die jeweilige Deko können Interessierte dann auch bei diesen Kunden kaufen, beispielsweise in der Allianz-Agentur Oswald in Waiblingen, bei dem Familienberater „Familie³“ in Korb, oder in Winnenden in den Räumlichkeiten von „Bewegung und Tanz“ von Rita-Carola Rose sowie im „Gasthaus zum Türmle“ in Gundelsbach.

Sofern die Corona-Pandemie es zulässt, wollen Nina Heinrich und Corinna Klemm auch besondere Einkauf-Events anbieten – für Frauengruppen, die sich zum Shoppen verabreden. Getränke und Snacks stellen dann die Ladeninhaberinnen bereit. Darüber hinaus warten und beobachten die beiden noch, wie sich die Pandemie und der Laden weiter entwickeln, denn Ideen haben sie viele. Auch wenn sie nicht alles umsetzen können: „Ich bin die Überfliegerin“, sagt Corinna Klemm, „Nina holt mich immer auf den Boden.“

Wer den Friseurbesuch mit einem Shopping-Erlebnis verbinden und dabei alles in einem einzigen Laden erledigen möchte, ist bei „Nina Nina Concept Store“ von Corinna Klemm (37) und Nina Heinrich (34) richtig. Der neue Laden in der Lindenstraße füllt seit April dieses Jahres eine Lücke in Korb.

Von Trockenblumen über Wohnaccessoires bis zu handgemachten regionalen Produkten haben die beiden Frauen viele Schmuckstücke im Sortiment. Wichtig ist den Geschäftspartnerinnen zum einen, ein

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