Korb

Köpfe in der Alten Kelter: Neue Ausstellung von Korber Bildhauer Guido Messer

Korber Köpfe
Von links: Kunsthistorikerin Ute Schönfeld-Dörrfuß, Ruth und Guido Messer, Annemarie Luithardt, Manfred Schneider im Rathaus Korb. © Lisa Gunter/Gemeinde Korb

In Korb ist Guido Messers Kunst bekannt: Das Mahnmal auf dem Neuen Friedhof und die Skulptur „Sitzendes Mädchen“ haben ihren ständigen Platz in der Gemeinde schon vor Jahren gefunden. Anlässlich seines 82. Geburtstages am 20. Januar wird der Künstler erstmals die Alte Kelter in Korb allein mit seinen Kunstwerken füllen. „Ich war schon bei vielen Gruppenausstellungen in der Kelter dabei, aber habe nie allein ausgestellt“, berichtet Guido Messer.

Eigentlich sei die Einzelausstellung schon zu seinem 80. Geburtstag geplant gewesen, allerdings funkten die Einschränkungen der Corona-Pandemie dazwischen. Seine Frau Ruth Messer erzählt, dass sie seinen runden Geburtstag darum „im Stillen gefeiert haben“ und sich schon freuen, zu seinem kommenden Geburtstag die Ausstellung nachzuholen.

So lange Kunst machen, wie es nur geht

Guido Messer erzählt von über 100 verschiedenen Kunstwerken: kleine und große Köpfe - lachende und ernste Gesichter - Skulpturen und Collagen. Getreu dem Titel: „Köpfe, Köpfe, …“ hat der Kurator „viel Verschiedenes“ über die Jahre gestaltet. „Der Mensch ist im Gesichtsausdruck“, beginnt der Künstler seine Faszination für das Thema zu erklären. „Der Mensch passiert im Kopf“ und darum gebe es stets neue Motive, die er modellieren wolle. Der Korber möchte in seiner Einzelausstellung „dem Destruktiven des vergangenen Jahres etwas Positives entgegenstellen“ und optimistisch in das Jahr 2023 starten.

„Solange ich kann, werde ich neue Kunst machen“, sagt der bald 82-Jährige. Er scherzt, dass er womöglich ein neues Hörgerät brauche, ansonsten jedoch fit und motiviert sei. Neben seinen eigenen Kunstprojekten sei ihm auch der Skulpturenrundweg „Köpfe am Korber Kopf“ wichtig. Diesen organisierten der Künstler, seine Frau und weitere Mitglieder des Organisationsteams erstmals 2007 und seitdem jedes Jahr aufs Neue - und das soll fürs Erste auch so bleiben.

Künstler aus ganz Deutschland sind Teil der Korber Ausstellung

„Wir freuen uns jedes Jahr, dass ein neuer Rundweg zustande kommt“, sagt Ruth Messer. Die Köpfe-Kuratorin ist begeistert darüber, wie sich jedes Jahr neue Künstler finden, die gerne ein Teil der Korber Ausstellung sein wollen. „Innerhalb von 16 Jahren hatten wir über 140 verschiedene Kunstwerke auf dem Rundweg und kaum doppelte Künstler“, erzählt sie.

Guido Messer selbst bestückt jedes Jahr einen der zehn Standorte mit einem seiner Kunstwerke - die restlichen neun werden von Künstlern aus ganz Deutschland sowie Amateuren mit Skulpturen versorgt. Guido Messer ist dabei wichtig, dass die Skulpturen abwechslungsreich sind: „Eine Sammlung mit verschiedenen Materialien und unterschiedlichen Stilen - abstrakt und figürlich.“ Es sei zwar jedes Jahr eine Herausforderung, diese Mischung zu erstellen, aber bis jetzt habe es funktioniert.

Ausstellen bei den „Köpfen am Korber Kopf 17“ werden diesen Sommer zum Beispiel die professionellen Künstler Hans-J. Müller, Peter Odenwaeller und Stefan Faas. Auf drei der Standorte werden Amateure ihre Kunstwerke präsentieren. Darunter ein Tonprojekt von Schülern der Erich-Kästner-Gemeinschaftsschule Endersbach und weitere „Kopf-Objekte“ der Schüler der Ludwig-Uhland-Gemeinschaftsschule aus Schwaikheim.

Verabschiedung der Ausstellung "Köpfe am Korber Kopf 16"

Ebenso ein Teil des Organisationsteams der Korber Köpfe ist Manfred Schneider. Er fährt regelmäßig den Skulpturenrundweg mit dem Fahrrad entlang: „Es ist einer der schönsten Plätze im Remstal.“ Am meisten begeistert sei er von der sich stets veränderten Szene, da sich nicht nur die Tageszeit, sondern auch die Jahreszeit auf die Ansicht der Kunst auswirke.

Zudem informiert Ruth Messer, dass am 23. April die Skulpturen der „Köpfe am Korber Kopf 16“ mit einer Kunstführung verabschiedet werden. In Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Unteres Remstal können Interessierte mehr über die Kunstwerke erfahren und werden im Anschluss zu einer Weinprobe eingeladen.

In Korb ist Guido Messers Kunst bekannt: Das Mahnmal auf dem Neuen Friedhof und die Skulptur „Sitzendes Mädchen“ haben ihren ständigen Platz in der Gemeinde schon vor Jahren gefunden. Anlässlich seines 82. Geburtstages am 20. Januar wird der Künstler erstmals die Alte Kelter in Korb allein mit seinen Kunstwerken füllen. „Ich war schon bei vielen Gruppenausstellungen in der Kelter dabei, aber habe nie allein ausgestellt“, berichtet Guido Messer.

Eigentlich sei die Einzelausstellung

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