Plüderhausen. Noch gibt es ihn, den Plüderhäuser Krämermarkt. Jedes Jahr im März bauen die Beschicker ihre Stände auf und wer möchte, kann zwischen Kleidung, Haushaltswaren und Taschen stöbern und einkaufen, über allem liegt der Duft von frisch gebrannten Mandeln. Aber es ist nicht zu übersehen, der Markt wird kleiner. Und auch die Kunden werden weniger.
Am frühen Morgen ist noch wenig los, der Wind pfeift kalt über den Marktplatz. Sathya Geiger schaut besorgt zum