Bomben, die auf Wohngebiete fallen, eine sich dramatisch verschlechternde Versorgungslage und Hilfskräfte, die nicht mehr in die Stadt gelangen: „Mariupol ist an der Grenze zu einer humanitären Katastrophe“, sagt Irina Matyushina. Seit elf Jahren leitet sie das Mutter-Kind-Projekt „Little Mom“ vor den Toren der ostukrainischen Hafenstadt – ein Haus, in dem Mütter in Not Zuflucht finden. Nach dem russischen Angriff auf die Ukraine am 24. Februar entschloss sie sich Hals über Kopf mitsamt