Remshalden

Beim großen Brand waren die drei neuen Remshaldener Feuerwehrfahrzeuge schon im Einsatz

Feuerwehr neue Fahrzeuge
Jetzt wurden die Schlüssel feierlich und offiziell übergeben. © Gabriel Habermann

Strahlend und in Szene gesetzt standen sie da, die drei neuen Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr Remshalden auf dem Marktplatz vor dem Rathaus. Welch eine herausfordernde Feuertaufe sie schon hinter sich hatten, war ihnen nicht mehr anzumerken.

Noch als die Einladung zur offiziellen Übergabe verteilt wurde, hatte keiner der Verantwortlichen geahnt, dass das neue Einsatz- und Fahrzeugkonzept der Remshaldener Wehr so schnell bei einem Großbrand umgesetzt werden muss. So war's aber tatsächlich vergangene Woche beim Firmenbrand am Oberen Wasen passiert.

Dringend benötigte Fahrzeuge waren schon im Einsatz

Nicht nur, aber auch aufgrund der Anwendung der neuen Struktur sei ein schneller Löscherfolg erreicht worden, wodurch sich eine weitere Brandausbreitung hatte vermeiden lassen. Dieses aktuelle Ereignis zeige, so heißt es in einer Pressemitteilung des Rathauses, dass sich die über hundert ehrenamtlich aufgebrachten Stunden zur Planung und Umsetzung eines weiterentwickelten Beschaffungsplanes gelohnt hätten.

Immerhin war dem Tag der Schlüsselübergabe von Bürgermeister Reinhard Molt an Kommandant Tobias Greiner ein langer Prozess vorausgegangen, in dem ein zielgerichtetes und handlungsfähiges Konzept zum Schutz der Remshaldener Bevölkerung und Infrastruktur erarbeitet worden war.

Fördermittel konnten abgerufen werden

Rund 800 000 Euro investierte die Gemeinde in die Beschaffung der neuen Fahrzeuge, vom Land Baden-Württemberg konnten zusätzlich Fördermittel akquiriert werden. Übergeben wurden nun offiziell ein Mittleres Löschfahrzeug, ein Gerätewagen-Transport und ein Tanklöschfahrzeug 4000.

Das MLF, so die feuerwehrinterne Kurzbezeichnung für das Löschfahrzeug, ersetzt am Standort in Buoch ein über 30 Jahre altes Vorgängermodell. Mit dem neuen wendigen Fahrzeug kommen ab sofort sechs Einsatzkräfte und 1000 Liter Wasser schnell an die Einsatzstelle. Die moderne Technik erhöht dabei nicht nur die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger, sondern auch der Feuerwehrleute.

Löschmittel aus einem offenen Gewässe entnehmen

Zur Ergänzung des Wasserförderungszuges wurde zusätzlich ein Gerätewagen-Transport angeschafft. Dieser ist ebenfalls in Buoch stationiert. Auf ihm sind in Rollcontainern 1000 Meter Schlauch sowie eine Tragkraftspritzenpumpe untergebracht. Somit ist es nun problemlos möglich, Löschmittel aus einem offenen Gewässer oder aus einer weiter entfernten Wasserentnahmestelle an das Brandobjekt zu fördern. Durch die Beladung mit Rollcontainern ist das Fahrzeug sehr flexibel einsetzbar.

Vervollständigt wird das Fahrzeugtrio durch ein Tanklöschfahrzeug im Feuerwehrhaus Tal, Geradstetten. Das mit 5000 Litern Wasser und 500 Litern Schaum beladene Fahrzeug, wird hauptsächlich in außerörtlichen Bereichen eingesetzt. Durch die hohe Menge an Löschmitteln kann umgehend und ohne Unterbrechung eine Brandbekämpfung eingeleitet werden. Zudem ist mit dem Werfer auf dem Dach das Löschen aus sicherer Entfernung möglich.

Abteilungen haben schon trainiert

Mit der symbolischen Schlüsselübergabe an den Kommandanten im Beisein von Vertretern der Gemeindeverwaltung und des Gemeinderats gehen die Fahrzeuge nun auch offiziell in den Dienst. Zuvor trainierte und testete die Mannschaft die neue Technik mehrere Wochen ausgiebig, so dass im Ernstfall jeder Handgriff sofort sitzt.

Die Feuerwehr lädt alle Interessierten herzlich ein, das MLF und den GWT am Sonntag, 30. Oktober, um 11 Uhr am Gerätehaus in Buoch im Rahmen der dortigen Fahrzeugübergabe zu besichtigen.

Strahlend und in Szene gesetzt standen sie da, die drei neuen Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr Remshalden auf dem Marktplatz vor dem Rathaus. Welch eine herausfordernde Feuertaufe sie schon hinter sich hatten, war ihnen nicht mehr anzumerken.

Noch als die Einladung zur offiziellen Übergabe verteilt wurde, hatte keiner der Verantwortlichen geahnt, dass das neue Einsatz- und Fahrzeugkonzept der Remshaldener Wehr so schnell bei einem Großbrand umgesetzt werden muss. So war's aber

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