Remshalden

Das Remstalwerk wächst - aber wohin?

Spatenstich Remstalwerk
Heinz Zehnder, Geschäftsführer des gleichnamigen Straßenbau-Unternehmens; Bürgermeister Reinhard Molt; Remstalwerk-Geschäftsführerin Gabriele Laxander und Architekt Thomas Recknagel (von links) beim Spatenstich für die neue Halle des Remstalwerks. © Benjamin Büttner

Bereits im März dieses Jahres kündigte das Remstalwerk, 2012 von den Gemeinden Kernen, Remshalden, Urbach und Winterbach gegründet, an, in seine Infrastruktur zu investieren und in Zukunft mehr auf eigene Experten zu setzen. Die Personalerweiterung bringt allerdings Platzprobleme am Standort des Unternehmens in der Stuttgarter Straße mit sich. Deshalb hat das Remstalwerk ein neues Grundstück an der B 29 erworben.

Die ersten Überlegungen, den Sitz des Remstalwerks in der Stuttgarter Straße zu erweitern, kamen bereits im März 2019 auf. Der Platz im alten Gebäude wird dem wachsenden Unternehmen nicht mehr gerecht. „Die Betriebsführung war bis jetzt outgesourct“, erklärt Gabriele Laxander, Geschäftsführerin des Unternehmens. „Ab nächstem Januar machen wir die Betriebsführung Strom selbst.“ Sechs neue Arbeitskräfte unterstützen das Remstalwerk dafür; die müssen natürlich auch untergebracht werden.

Aufstockung am alten Standort problematisch

Die ursprüngliche Idee war es also, in der Stuttgarter Straße aufzustocken. „Das wäre aber recht aufwendig gewesen, weil das Gebäude nicht für eine Aufstockung vorgesehen war“, sagt der für das Projekt zuständige Architekt, Thomas Recknagel. Umso schmackhafter war dann die Möglichkeit, sich das letzte verfügbare Grundstück im Gewerbegebiet Breitwiesen zu schnappen. In der Riedstraße 67 befinden sich in Zukunft Lager und Betriebshof des Remstalwerks. Der frei gewordene Platz in am alten Standort wird für Büros genutzt.

„Die Bauarbeiten haben vor drei Wochen begonnen“, sagt Thomas Recknagel. Die Planungen dafür haben in enger Absprache mit Gabriele Laxander und der Verwaltung stattgefunden. Den Bauantrag stellte das Unternehmen Mitte Mai dieses Jahres, die Genehmigung erfolgte dann Anfang September. Gegen Mitte November soll laut Recknagel betoniert werden, damit im Dezember mit dem Stahlbau für die Halle begonnen werden kann. Der Einzug ist momentan für Ende März oder Anfang April geplant.

Die Lage hat einen weiteren Vorteil

„Ein Vorteil der Lage ist auch, dass das Grundstück direkt an eine alte Fußwegeverbindung zum jetzigen Standort in der Stuttgarter Straße angrenzt“, sagt der Bürgermeister und Remstalwerk-Aufsichtsratsvorsitzende Reinhard Molt zu dem Projekt. Am Standort in der Stuttgarter Straße seien die Parkplätze begrenzt. In Zukunft könnten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter - inzwischen zählt das Remstalwerk 28 von ihnen - aber auch bei dem neuen Gebäude parken und in wenigen Minuten zur Stuttgarter Straße hochlaufen. „Das neue Gebäude ist wunderbar angebunden“, findet Gabriele Laxander. „Es ist mitten in unserem Versorgungsgebiet.“

Am neuen Standort in der Riedstraße wäre es auch kein Problem, wenn das Remstalwerk weiter wachsen muss oder will. Laut Bürgermeister Reinhard Molt kann dort bis zu viergeschossig gebaut werden. „Ich denke, wir haben eine gute Lösung für die nächsten Jahre gefunden“, ist sich der Architekt Thomas Recknagel sicher. „Sie ist solide, aber kostengünstig.“ Die Erweiterung in der Riedstraße kostet das Remstalwerk laut seiner Geschäftsführerin Gabriele Laxander insgesamt etwa eine halbe Million Euro.

Bereits im März dieses Jahres kündigte das Remstalwerk, 2012 von den Gemeinden Kernen, Remshalden, Urbach und Winterbach gegründet, an, in seine Infrastruktur zu investieren und in Zukunft mehr auf eigene Experten zu setzen. Die Personalerweiterung bringt allerdings Platzprobleme am Standort des Unternehmens in der Stuttgarter Straße mit sich. Deshalb hat das Remstalwerk ein neues Grundstück an der B 29 erworben.

Die ersten Überlegungen, den Sitz des Remstalwerks in der Stuttgarter

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