Remshalden

Die Ukrainerin Maryna Udovychenko bangt um Freunde und Familie

Asylsuchende
Maryna Udovychenko mit ihrer Tochter Yasmin: „Frag lieber Putin.“ © Alexandra Palmizi

Normalerweise, sagt Maryna Udovychenko, beginne ihr Tag mit einer Tasse Kaffee. „Jetzt fängt mein Tag mit Nachrichten an.“ Kriegsnachrichten auf dem Handy, in sozialen Netzwerken, Lebenszeichen von ihrer Mutter aus Dnipro im Osten der Ukraine. Sie habe das nicht kommen sehen, sagt die 30-Jährige und ringt um Fassung, wenn sie über den russischen Angriff auf ihr Heimatland redet, das sie 2015 verlassen hat, um mit ihrem iranischen Mann nach Deutschland zu gehen.

Während des Gesprächs