Remshalden

Geschäftsstelle Klimaschutz für Remshalden, Winterbach und Kernen startet

Kopie von Jeffrey Brencher
Jeffrey Brencher ist Klimaschutzbeauftragter in der Interkommunalen Geschäftsstelle der Gemeinden Remshalden, Winterbach und Kernen. © Benjamin Büttner (Archiv)

Jeffrey Brencher ist das erste Mitglied des künftig dreiköpfigen Teams der Interkommunalen Geschäftsstelle Klimaschutz für Remshalden, Winterbach und Kernen. Er bringt einschlägige kommunalpolitische Erfahrung mit.

Schon 2021 legten die Gemeinden Kernen, Winterbach und Remshalden den Grundstein für die interkommunale Zusammenarbeit beim Klimaschutz. Die drei Gemeinderäte stimmten der Gründung der von den Bürgermeistern Paulowitsch, Müller und Molt vorgeschlagenen interkommunalen Geschäftsstelle Klimaschutz jeweils mit großer Mehrheit zu.

Interkommunale Vorteile

Als große Vorteile des interkommunalen Wegs sind die Gewinnung qualifizierten Personals in Zeiten des Personalmangels, eine zentrale und nachhaltige Beschaffung sowie die Aufrüstung von kommunalen Gebäuden mit Photovoltaik oder die Umstellung eines Fuhrparks zu nennen. Schließlich stehen alle Kommunen vor denselben Herausforderungen. Nicht zuletzt das vertrauensvolle Verhältnis der drei Amtsspitzen gab den Ausschlag, die interkommunale Geschäftsstelle mit Sitz im Grunbacher Bürgerhaus einzurichten.

Als erstes Mitglied des später dreiköpfigen Klimaschutzteams konnte Jeffrey Brencher gewonnen werden, der zum 1. September die Stelle des Klimaschutzbeauftragten antrat.

Brencher ist tief im Remstal verwurzelt. Beruflich war er bislang als Projektmanager im umwelttechnischen Anlagenbau tätig. Darüber hinaus war er Mitglied des Gemeinderates in Kernen, ist ehrenamtlich engagiert und vernetzt. Somit versteht er neben seinem technischen Sachverstand kommunalpolitische Zusammenhänge gleichermaßen. Die Gemeinden Kernen und Remshalden haben bereits ein konkretes Ziel vor Augen: Beide Kommunen wollen bis 2035 gänzlich klimaneutral sein. Dies beschlossen die jeweiligen Gemeinderäte mehrheitlich zu Beginn des Jahres.

Konsensfähige Maßnahmen erarbeiten

Eine grundlegende Aufgabe des neuen Klimaschutzteams ist es, die notwendigen Klimaschutzkonzepte als politische Grundlage für einen langfristig angelegten, interkommunalen Klimaschutz zu erstellen. Hierfür sind eine Bestandsaufnahme sowie eine Zieldefinition der kommunalen Klimaschutzmaßnahmen vor Ort erforderlich. Des Weiteren soll die Geschäftsstelle Veranstaltungen und Aktionen zum Thema Klimaschutz durchführen und die lokalen Klimaschutzakteure untereinander vernetzen. Wirtschaft, Politik, Vereine und Bürgerschaft sollen ins Boot geholt werden, um konsensfähige und nachhaltige Maßnahmen zu erarbeiten.

Die Verwaltungen und politischen Gremien werden vom Klimaschutzteam bei der Vorbereitung und Umsetzung von Ratsbeschlüssen beraten und unterstützt. Bei der Umsetzung der konkreten Maßnahmen vor Ort müssen stets die Vorgaben des Landes-, Bundes- und EU-Rechts eingehalten werden. Auch das wird Bestandteil der Arbeit des Klimaschutzteams sein.

Bis zum Jahresende soll das Team vervollständigt werden. Dann kann die intensive Zusammenarbeit der drei Nachbarkommunen beginnen.

Jeffrey Brencher ist das erste Mitglied des künftig dreiköpfigen Teams der Interkommunalen Geschäftsstelle Klimaschutz für Remshalden, Winterbach und Kernen. Er bringt einschlägige kommunalpolitische Erfahrung mit.

Schon 2021 legten die Gemeinden Kernen, Winterbach und Remshalden den Grundstein für die interkommunale Zusammenarbeit beim Klimaschutz. Die drei Gemeinderäte stimmten der Gründung der von den Bürgermeistern Paulowitsch, Müller und Molt vorgeschlagenen interkommunalen

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