Remshalden

Grundschule Geradstetten wird "Regenwaldschule": Schüler retten Bäume vor Abholzung

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Remshalden: Grundschule Geradstetten wird zur "Regenwaldschule" © Gabriel Habermann

Mit großem Jubel und einem fröhlichen Tier-Tanz haben die Schülerinnen und Schüler der Grundschule Geradstetten ihren neuen Status als „Regenwaldschule“ gefeiert und ein Banner enthüllt.

Dazu kam es, weil die Schule das Geld, das vergangenes Jahr beim sogenannten „Spendenhupf“ gesammelt wurde, dem Projekt „Mein Regenwald“ gespendet hat. Immerhin 6249,92 Euro kamen damals zusammen. Damit kann peruanischer Regenwald auf einer Fläche von 145 Fußballfeldern gerettet werden. 83.000 Bäume werden so vor der Abholzung geschützt.

Regenwald - bei Grundschülern präsentes Thema

Schulsozialarbeiterin Carola Wolfinger freut sich sehr darüber, dass die Kinder auf diese Weise lernen, dass sie mit ihrem gemeinsamen Engagement etwas Großes bewirken können. Und sie war positiv überrascht davon, wie präsent das Thema Regenwald bei den Kindern bereits ist. In Vorbereitung der jüngsten Feierlichkeiten wurde dieses Wissen noch in weiteren Projekten vertieft.

Gemeinsam mit den Klassenlehrerinnen und -lehrern haben die Kinder außerdem ihren Part für den Einweihungstanz vorbereitet. Jede Klasse hat ein Tier präsentiert.

Ziel: 30.000 Hektar Regenwald vor Abholzung schützen

Jens Bergmann, der Vorsitzende des Vereines „Mein Regenwald“ freute sich sehr über die Spende und zeigte den Schülern gerne, wo genau ihr Stückchen Regenwald nun liegt. Künftig soll immer wieder mit dem Verein zusammengearbeitet werden.

Die Einnahmen von Schulfesten und anderen kleineren Projekten könnten, so Wolfinger, genutzt werden, um noch mehr Regenwald zu retten. Sie ist begeistert davon, mit welchem Einsatz sich das Lehrerkollegium und auch die Kinder an dem Projekt beteiligten.

Ziel: 30.000 Hektar Regenwald

Im Jahr 2017 fing in Peru alles an: Damals übertrug die Forstbehörde dem Verein die ersten 18.500 Hektar Regenwald. 2020 konnte diese Fläche auf 20.000 Hektar erweitert werden. Ziel des Vereins ist es, auch die letzten Regenwälder der Region zu retten und auf 30.000 Hektar zu erweitern.

Das entspricht etwa der Fläche des kleinsten deutschen Bundeslandes (Bremen), heißt es auf der Internetseite des Vereines.

Regenwald wird kontrolliert

Damit Holzfäller, Wilderer und Landräuber keine Chance haben, bewacht ein einheimisches Team den Regenwald rund um die Uhr. Sie patrouillieren an den Grenzen der Schutzgebiete und kooperieren mit der einheimischen Bevölkerung.

Aber auch sonst möchte sich die Schule für den Klimaschutz engagieren. So wurden zuletzt gelbe Tonnen (Mülleimer) für die Klassenzimmer angeschafft, um auch vor Ort Müll zu trennen und zum Umweltschutz beizutragen. Diese konnten aus einem Gewinn der Schulsozialarbeit finanziert werden.

250 Euro-Ausschreibung gewonnen

Carola Wolfinger hatte mit einigen Kindern an einer Ausschreibung zum Thema Müll teilgenommen und dabei 250 Euro gewonnen. Zudem haben im März einige Schulklassen an der Kreisputzede teilgenommen.

Das Sommerfest im Juli wird unter dem Thema „Regenwald“ stehen. Hier soll die Möglichkeit geschaffen werden, weitere Spenden für das Projekt „Mein Regenwald“ zu gewinnen. Dem Sommerfest gehen Projekttage voraus, in denen die Kinder sich mit dem Thema Regenwald und Klimaschutz beschäftigen werden.

Mit großem Jubel und einem fröhlichen Tier-Tanz haben die Schülerinnen und Schüler der Grundschule Geradstetten ihren neuen Status als „Regenwaldschule“ gefeiert und ein Banner enthüllt.

Dazu kam es, weil die Schule das Geld, das vergangenes Jahr beim sogenannten „Spendenhupf“ gesammelt wurde, dem Projekt „Mein Regenwald“ gespendet hat. Immerhin 6249,92 Euro kamen damals zusammen. Damit kann peruanischer Regenwald auf einer Fläche von 145 Fußballfeldern gerettet werden. 83.000 Bäume

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