Remshalden

Museum muss saniert werden: 100.000 Euro

Musuem Grunbach
Architekt Oliver Schulz, Jürgen Hammer vom Hochbauamt und Bürgermeister Reinhard Molt (von links) haben die Schäden am Museum in Augenschein genommen. © Gabriel Habermann

Die gesamte Nordseite des Museums Remshalden wird ab Juni eingerüstet. Feuchtigkeit und teils Schimmel haben sich in den Holzbalken eingenistet und müssen daher ersetzt werden. Besonders am Übergang zwischen Sandsteinsockel und Holzkonstruktion hat die Feuchtigkeit massive Schäden hervorgerufen. Auch die Eckpfeiler müssen dringend instand gesetzt werden. Beinahe 100.000 Euro muss die Gemeinde dafür in die Hand nehmen.

Weiter hinauszögern lässt sich die Maßnahme nicht, denn wo die Holzkonstruktion in die Knie geht, laufen die Kassettenfüllungen Gefahr herauszubrechen, erklärt Architekt Oliver Schulze vom Architekturbüro Geyer und Schulze aus Stuttgart. Für Passanten könnte das gefährlich enden. Die bislang letzte Sanierungsmaßnahme an dem alten Gemäuer war vor zehn Jahren abgeschlossen worden. Wenn die Nordfassade jetzt wieder fit gemacht wird, sollte die Gemeinde an dieser Stelle für die kommenden 20 Jahre ihre Ruhe haben. Allerdings: „Fachwerk muss immer gewartet werden“, ergänzt dazu Jürgen Hammer vom Remshaldener Bauamt. Und 17 solcher denkmalgeschützer Fachwerkgebäude unterhält die Gemeinde in ihren fünf Ortsteilen einige.

Naturgemäß ist das Denkmalamt bei den Planungen für die Sanierung des historischen Gebäudes miteingebunden, Hammer bemüht sich außerdem noch um Fördergelder für die notwendige Maßnahme am denkmalgeschützten Gebäude. Im 18. Jahrhundert wurde das Fachwerkhaus mit dem tiefen Dach als Kelter gebaut und auch lange als eine von sieben Keltern in den Remshaldener Ortsteilen genutzt. Später diente das Haus als Lagerstätte, später aber auch als Unterschlupf für die Feuerwehr – dies aber nicht lange. Zu beengt war es hier. Und so konnte bald nach dem Umzug der Feuerwehr in den 90er Jahren der Museumsverein die „Obere Kelter“ übernehmen und zu einem Erinnerungsort der Remshaldener Heimat- und Wirtschaftsgeschichte ausbauen. Auch die verschiedenen Aspekte rund um den umstrittenen Ingenieur und Flugzeugkonstrukteur Ernst Heinkel werden in Teilen des Museums beleuchtet.

Die gesamte Nordseite des Museums Remshalden wird ab Juni eingerüstet. Feuchtigkeit und teils Schimmel haben sich in den Holzbalken eingenistet und müssen daher ersetzt werden. Besonders am Übergang zwischen Sandsteinsockel und Holzkonstruktion hat die Feuchtigkeit massive Schäden hervorgerufen. Auch die Eckpfeiler müssen dringend instand gesetzt werden. Beinahe 100.000 Euro muss die Gemeinde dafür in die Hand nehmen.

Weiter hinauszögern lässt sich die Maßnahme nicht, denn wo die

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