Remshalden

Reinhard Molt: Auch in Remshalden könnten Sammelunterkünfte für Flüchtlinge nötig werden

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Am Bahnhof in Breslau schlafen Menschen im Bahnhof auf dem Boden, draußen sind Zelte aufgebaut. Hier können sich die Flüchtlinge kurz aufwärmen. Sie bekommen dort etwas Warmes zu essen oder etwas zu trinken.  Etliche von ihnen werden nach Deutschland weiterreisen und sind dann auf Unterkünfte angewiesen. © Privat/Bettina Krämer

Aktuell befinden sich etwa 26 Personen aus der Ukraine in Remshalden in Privatunterkünften. Das berichtete Bürgermeister Reinhard Molt in der jüngsten Gemeinderatssitzung. Der Großteil dieser Flüchtlinge setze sich zusammen aus Müttern mit Kindern. Sieben Personen hatten aber ohnehin schon vor, in Remshalden eine Ausbildung zu beginnen, diese sind angesichts der Kriegsgefahr nun früher in der Gemeinde angekommen.

Bürgermeister Molt berichtete, dass man bis nach Ostern wohl mit rund 2500 Flüchtlingen für den Rems-Murr-Kreis rechnen würde. Nach den Bestimmungen des Königssteiner Schlüssels, der die Verteilung von Geflüchteten auf die Bundesländer regelt, müssten in Remshalden dann 83 Geflüchtete zusätzlich zu den aktuell schon vorhandenen aufgenommen werden.

Nachhaltige Strukturen für die Unterbringung der Geflüchteten schaffen

Es sei damit zu rechnen, dass die Geflüchteten der Gemeinde dann mindestens ein halbes bis ganzes Jahr erhalten bleiben werden. Schließlich könne man derzeit noch nicht absehen, wie der Krieg in der Ukraine weiterverlaufe.

Diese Unsicherheit könne gerade in privat zur Verfügung gestellten Unterkünften auch zu Schwierigkeiten führen. Deshalb müsse man sich als Gemeinde jetzt auf die Suche nach nachhaltigen Unterkünften machen. Frei stehende Wohnungen, auch Häuser, deren Standard vielleicht weniger gut sei, könnten jetzt gebraucht werden.

Wer Wohnungen, Häuser oder geeignete Flächen zur Verfügung hat, wird gebeten, sich zu melden

Wer der Gemeinde hier etwas anbieten könne, werde gebeten, sich beim Liegenschaftsamt (liegenschaften@remshalden.de) zu melden. „Wir sind dankbar für jeden Hinweis.“

Um die Finanzierung müssten sich eventuelle Anbieter von Wohnraum keine Gedanken machen. Da es sich um Kriegsflüchtlinge handelt, sei die Bezahlung der Mieten auch gesichert. In diesem Zusammenhang müsse man aber auch darüber nachdenken, ob das Schaffen von Sammelunterkünften angezeigt sei. Wer Flächen anbieten kann, meldet sich beim Landkreis.

Aktuell befinden sich etwa 26 Personen aus der Ukraine in Remshalden in Privatunterkünften. Das berichtete Bürgermeister Reinhard Molt in der jüngsten Gemeinderatssitzung. Der Großteil dieser Flüchtlinge setze sich zusammen aus Müttern mit Kindern. Sieben Personen hatten aber ohnehin schon vor, in Remshalden eine Ausbildung zu beginnen, diese sind angesichts der Kriegsgefahr nun früher in der Gemeinde angekommen.

Bürgermeister Molt berichtete, dass man bis nach Ostern wohl mit rund

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