Rudersberg

Das hat der Adventswald zu bieten

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Weihnachtlich glänzet der Alte Rathausplatz: Am 29. November öffnet in Rudersberg wieder der Adventswald. © ZVW/Gabriel Habermann
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Der Aufbau des Rudersberger Adventswaldes war bereits in dieser Woche in vollem Gange. Bürgermeister Raimon Ahrens und Wirtschafts- und Tourismusförderin Martina Spichal-Mößner (von links) beobachten, wie die Tannen und Fichten für den Wald aufgestellt werden.

Rudersberg.
Eine Woche noch, dann eröffnet zum ersten Adventswochenende am Freitag, 29. November, wieder der Rudersberger Adventswald. Schon seit Anfang dieser Woche sind die Mitarbeiter des Gemeindebauhofs am und rund um den Alten Rathausplatz dabei, den Wald aufzubauen, das heißt, die Fichten und Tannen aufzustellen. So kahl und ungeschmückt, wie sie jetzt dastehen, kommt da noch wenig Weihnachtsstimmung auf. „Der Wald kommt erst dann richtig zur Geltung, wenn die Lichter brennen und alles schön verkleidet ist“, sagt Martina Spichal-Mößner, die Leiterin der Stabsstelle Wirtschafts- und Tourismusförderung der Gemeinde Rudersberg.

Wenn dann aber die goldenen Lichtlein über den Tannenspitzen blitzen, ist der Rudersberger Adventswald ein stimmungsvolles Vorweihnachts-Kleinod, das in der Region und darüber hinaus seinesgleichen sucht. Ja, manche behaupten sogar, es handle sich dabei um den schönsten Weihnachtsmarkt weit und breit, noch vor dem in der schönen Esslinger Altstadt.

18 große und mehr als 80 kleine Bäume

Damit der zauberhafte Wald bald wieder Besucher aus nah und fern begeistert, ist viel Arbeit nötig. Bauhofmitarbeiter, Verwaltungsmitarbeiter, Elektriker und andere Spezialisten sind zwei Wochen beschäftigt damit. Sie stellen 18 große Bäume und mehr als 80 kleine Bäumchen auf, platzieren 180 Lichternetze und mehr als 200 Meter Lichtketten und bauen 38 Hütten und Stände auf.

Von den 38 Hütten und Ständen bieten 20 Essen und Getränke, vierzehn Kunsthandwerk und vier alles zusammen an. Erneut dehnt sich der Adventswald in diesem Jahr - seinem 13. seit der Premiere 2007 – auf einer größeren Fläche aus als gewöhnlich. „Wir haben gedacht, dass das 2018 eine einmalige Kulisse sein würde“, sagt Bürgermeister Raimon Ahrens. Möglich war die Vergrößerung im vergangenen Jahr durch den Abriss eines Hauses. Da dort die Bauarbeiten des Nachfolge-Gebäudes erst 2020 beginnen sollen, sei es „dank guter Gespräche mit der Baufirma und den Eigentümer“ gelungen, die Fläche noch ein weiteres Mal zu bekommen, freut sich Ahrens. Der ausgedehnte Adventswald kam 2018 allseits gut an.

Heiraten zwischen Tannen und Fichten

Trotz der Vergrößerung soll das Hauptmerkmal des Weihnachtsmarkts im Tannen- und Fichtenwald die stimmungsvolle Heimeligkeit bleiben, darauf legen die Rudersberger Organisatoren Wert. Martina Spichal-Mößner versucht deswegen auch, die Besucherströme etwas zu steuern. Sie bekommt jedes Jahr mehrere Anfragen von Gruppen, die in Reisebussen anreisen wollen. Immer wieder lehne sie die Anfragen auch ab. „Wenn mehrere Reisebusse gleichzeitig kommen, das verkraftet der Wald nicht“, sagt sie. Dann leide die heimelige Atmosphäre.

In dieser besonderen Atmosphäre kann man auch in diesem Jahr nach der Premiere 2018 wieder heiraten. Das Angebot hat im vergangenen Jahr zwar lediglich ein Paar angenommen. Wie viele Paare für dieses Jahr bereits angemeldet sind, will Martina Spichal-Mößner nicht verraten: „Anzahl und Daten halten wir geheim, da dies ja persönliche Events sind und die Brautpaare keine Schaulustigen wünschen.“ Kurzentschlossene können auch für den diesjährigen Adventswald noch einen Trauungstermin bekommen. Kann man sich jetzt noch anmelden für dieses Jahr? „Aber bitte schnell“, sagt Martina Spichal-Mößner. Schließlich muss das Standesamt die Ehefähigkeit der Heiratswilligen vorher noch anhand der nötigen Unterlagen prüfen.


Rudersberg.
Eine Woche noch, dann eröffnet zum ersten Adventswochenende am Freitag, 29. November, wieder der Rudersberger Adventswald. Schon seit Anfang dieser Woche sind die Mitarbeiter des Gemeindebauhofs am und rund um den Alten Rathausplatz dabei, den Wald aufzubauen, das heißt, die Fichten und Tannen aufzustellen. So kahl und ungeschmückt, wie sie jetzt dastehen, kommt da noch wenig Weihnachtsstimmung auf. „Der Wald kommt erst dann richtig zur

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