Rudersberg

Ersatzverkehr für die Wieslauftalbahn wird Stück für Stück ausgeweitet

Wieselersatz
Solche Ersatzbusse, wie sie schon im vergangenen Jahr nach Rudersberg fuhren, kommen derzeit zum Einsatz. © Gaby Schneider

Stück für Stück wird der Bus-Ersatzverkehr für die Wieslauftalbahn ausgeweitet. Seit diesem Freitag (07.06.) verkehren die Busse zwischen den Haltestellen Schorndorf Grabenstraße und Rudersberg Nord. Oberndorf kann laut der Württembergischen Eisenbahn-Gesellschaft (WEG) derzeit noch nicht angefahren werden. Es soll aber ab Montag (10.06.) einen Kleinbusverkehr bis Oberndorf geben.

Grundsätzlich bleiben demnach die planmäßigen Fahrzeiten unverändert. Das heißt, die Busse fahren alle 30 Minuten. Der Fahrplan ist auf www.weg-bahn.de einsehbar. Die WEG schreibt jedoch in einer Pressemitteilung: „Erfahrungsgemäß kommt es insbesondere am Nachmittag infolge der Aufräumarbeiten zu teilweise großen Verspätungen. Die Busse versuchen so gut wie möglich durchzukommen.“

Die Wieslauftalbahn wird wegen Hochwasserschäden an Gleisen, Zügen und anderen Einrichtungen der WEG voraussichtlich mehrere Wochen ausfallen.

Mehr Busse für den Schülerverkehr

Für den Schülerverkehr werden ebenfalls ab Montag weitere Kapazitäten bereitgestellt. Diese verteilen sich laut WEG wie folgt:

Richtung Schorndorf: Die Fahrt um 06:44 Uhr ab Rudersberg Nord nach Schorndorf, Ankunft 07:09 Uhr, wird auf dem gesamten Laufweg mit einem zweiten Gelenkbus verstärkt. Die Fahrt um 07:14 Uhr ab Rudersberg Nord nach Schorndorf, Ankunft 07:39 Uhr, wird ab Miedelsbach mit einem zweiten Gelenkbus verstärkt. Die Fahrt um 12:44 Uhr ab Rudersberg Nord nach Schorndorf, Ankunft 13:09 Uhr, wird bis Miedelsbach mit einem weiteren Fahrzeug verstärkt.

Richtung Rudersberg: Die Fahrt um 06:50 Uhr ab Schorndorf nach Rudersberg Nord, Ankunft 07:11 Uhr, wird ab Miedelsbach mit einem weiteren Fahrzeug verstärkt.

Busse geraten durch Aufräumarbeiten außer Takt

Die WEG schreibt dazu: „Wir behalten die Situation, insbesondere im Schülerverkehr, kontinuierlich im Auge und werden bei Bedarf versuchen, weitere Anpassungen vorzunehmen. Wir bitten jedoch um Verständnis, dass die kurzfristige Organisation angesichts der Situation stets etwas Vorlauf benötigt und die Verkehre auf der Straße infolge der Aufräumarbeiten kurzfristig und ohne Vorwarnung außer Takt geraten können. Wir gehen jedoch davon aus, dass sich die Situation in den kommenden Wochen normalisiert, so dass auch der Ersatzverkehr dann zuverlässig laufen kann.“

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