Die Arme verschränkt, die Augen dunkel. Wenn Steffen Knödler heute von der Nacht auf den 3. Juni erzählt und von den Wochen danach, ist alles wieder da. Die Wassermassen, die Hilferufe, die Stapel von Einsatzlagen, die Hilflosigkeit. „Sie müssen sich vorstellen, da sind fünf Einsätze gleichzeitig und Sie haben aber nur ein Fahrzeug zur Verfügung – wo lassen Sie Ihre Leute hinfahren?“ Knödler will so etwas nicht entscheiden. Normalerweise helfen er und seine Kameraden allen, so schnell es nur