Rudersberg

Rudersberg: Wegen hoher Flüchtlingszahlen - erneut Unterkunft in der Jahnstraße

Flüchtlingsunterkunft
Innenansicht der Gemeinschaftsunterkunft in der Jahnstraße. © Benjamin Büttner

Der Rems-Murr-Kreis wird die ehemalige Flüchtlingsunterkunft in der Jahnstraße in Rudersberg wieder zur Unterbringung von Geflüchteten nutzen. Das teilt das Landratsamt am Dienstag mit.

Bereits zwischen 2016 und 2018 fungierte das Gebäude als Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete. Damals waren zeitweise 70 Personen in der Unterkunft untergebracht. Mit der Wiederbelegung dieses Gebäudes reagiert der Landkreis auf die vielen Geflüchteten, die aus der Ukraine nach Deutschland kommen – und die zeitgleich steigenden Zugangszahlen von Asylbewerbern. In diesem Jahr wurden insgesamt bereits mehr als 140 000 Geflüchtete in Baden-Württemberg registriert - was die Zahlen aus dem Jahr 2015 übersteigt.

Für zwei Jahre soll das Gebäude genutzt werden

Die Nutzung der Flüchtlingsunterkunft ist für zwei Jahre geplant. Das Gebäude hat nun eine Kapazität für rund 50 Personen. Die Kreisverwaltung plant noch in diesem Jahr die Erstbelegung.

Die Kreisverwaltung habe bereits langjährige und gute Erfahrungen bei der Flüchtlingsunterbringung in Rudersberg gemacht, heißt es in der Mitteilung. Daher sei man froh, den Standort in Abstimmung mit der Gemeindeverwaltung nutzen zu können. In der Brühlstraße betreibt der Kreis aktuell bereits eine Flüchtlingsunterkunft für Geflüchtete.

Vor allem Einzelpersonen werden untergebracht

Während in dieser vor allem Familien untergebracht sind, werden am Standort Jahnstraße zunächst Einzelpersonen unterkommen. Die Landeserstaufnahmeeinrichtungen weisen den Landkreisen derzeit zum Großteil Asylbewerber aus dem türkisch-, kurdisch- und arabischsprechenden Raum zu.

An die Anwohner der Unterkunft wurde bereits ein Infobrief mit Ansprechpartnern für sämtliche Anliegen zur Unterkunft versendet.

Der Rems-Murr-Kreis wird die ehemalige Flüchtlingsunterkunft in der Jahnstraße in Rudersberg wieder zur Unterbringung von Geflüchteten nutzen. Das teilt das Landratsamt am Dienstag mit.

Bereits zwischen 2016 und 2018 fungierte das Gebäude als Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete. Damals waren zeitweise 70 Personen in der Unterkunft untergebracht. Mit der Wiederbelegung dieses Gebäudes reagiert der Landkreis auf die vielen Geflüchteten, die aus der Ukraine nach Deutschland kommen –

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