Rudersberg

Was beim Apfelmarkt in Rudersberg an diesem Sonntag (09.10.) geboten ist

Apfelmarkt
Großer Andrang beim letzten Apfelmarkt anno 2019. © Gabriel Habermann

Am Sonntag, 9. Oktober, wird Rudersberg zur Flaniermeile. Dann lädt der Handels- und Gewerbeverein nämlich zu seinem traditionellen Apfelmarkt. Von 12 bis 17 Uhr gibt es viele Angebote und Aktionen im Hauptort der Gemeinde. Im Rahmen eines verkaufsoffenen Sonntags präsentieren Gewerbe, Gastronomie, Handel und Handwerk ihre Leistungen.

Streuobstschau zeigt heimische Vielfalt

Rudersberg gilt als die Gemeinde mit dem höchsten Streuobstwiesenanteil in Deutschland. Bei einer Streuobstschau im Gewerbegebiet Fuchshau können die Besucher erkunden, welche Obstsorten im Wieslauftal genau angebaut werden.

Die örtlichen Betriebe präsentieren sich

Die Besucher können sich in dem Gewerbegebiet und in der Ortsmitte außerdem über die Vielfalt der Rudersberger Betriebe informieren. So gibt es dort Tipps für die persönliche Fitness und gesunde Ernährung. Bei Kochvorführungen können Besucher sich aktuelle Trends und die technische Ausstattung moderner Küchen erklären lassen.

Beim Aktionsverkauf von Schuhen und Funktionskleidung gibt es das eine oder andere Schnäppchen – und wer schmerzfrei radeln will, kann sich zum Thema Bike und Komfort schlaumachen. Wer Probleme mit dem Gehör hat, kann sich vor Ort testen lassen. Und keine Angst vor einem klobigen Hörgerät: die moderne Hörakustik bietet recht unauffällige Möglichkeiten.

Der Anbieter Hello Fiber wird vor Ort und aus erster Hand über die Vorteile der Glasfasertechnik informieren. Interessierte können sich über Einrichtungsideen oder Kaminöfen fürs Zuhause informieren. Renovierer erfahren Wissenswertes über Parkettfußböden und Landhausdielen. Außerdem gibt es Handgestricktes, hergestellt in Rudersberg.

Und wer einen Führerschein machen will, kann sich über die Voraussetzungen für den Erwerb erkundigen – und anschließend direkt im Wunschauto probesitzen.

Oldtimer-Schlepper-Treffen

Weitaus größere und schwerere Fahrzeuge werden beim Oldtimer-Schlepper-Treffen gezeigt. Treffpunkt ist dafür ab 11 Uhr in der Brühlstraße bei Aspacher und Klotzbücher. Eingeladen sind alle alten Fahrzeuge – egal, ob sie noch im Dienst sind oder es sich um reine Sammlerstücke handelt. Spannende Frage: Welche verschiedenen Lösungen fanden die vielen Hersteller der Schlepper und Lkw in den Vierzigern, Fünfzigern, Sechzigern und siebziger Jahren? In den Vorjahren waren viele davon bereits in Rudersberg zu Gast: Von Allgäuer, Bautz, Deutz, Fawi, Hatz über Hanomag, Holder, Irus, Kaelble, Kramer, Lanz, MAN, Unimog bis hin zu Porsche, Schlüter und Stihl – fast alles Firmen, die nicht mehr existieren. Darüber hinaus werden für Heim- und Hobbygärtner aktuelle Gartengeräte, Landmaschinen oder Pferdeanhänger präsentiert.

Auch für Unterhaltung ist gesorgt

Nicht unerwähnt bleiben soll auch das Unterhaltungsprogramm beim Apfelmarkt. So können die Kleinsten auf dem Kinderkarussell ihre Runden drehen oder im Streichelzoo Tiere vom Bauernhof hautnah erleben. Im Bungee-Trampolin lassen sich hohe Sprünge oder spektakuläre Akrobatik ausprobieren. Beim Rodeo-Bullriding im Ortszentrum können auch Erwachsene zeigen, wer sich am längsten im Sattel hält. Auf einem abgesperrten Parcours gibt es zudem die Möglichkeit, sich selbst hinter das Steuer eines großen Schleppers zu setzen.

Getränke, Speisen, Wiesenschorle

Dazu bieten Gewerbe und Gastronomiebetriebe Getränke und Speisen vom Grill, aus dem Garten oder aus der Backstube an.

In der Showküche des SM-Küchenstudios verkaufen die Rudersberger Landfrauen ab 12 Uhr saisonalen Obstkuchen und Torten, darunter Apfel-, Zwetschgen- oder Birnenvariationen. Von 14 bis 16 Uhr backen die Landfrauen zudem frischen Apfelstrudel mit Vanillesoße. Sie machen das live vor Ort, Besucher können ihnen über die Schulter schauen. Tipps und Tricks werden dabei verraten, auch das Rezept bleibt kein Geheimnis. Auf dem Apfelmarkt gibt es außerdem alkoholfreie Erfrischungsgetränke, Rudersberger Bier, Wein oder Hochprozentiges aus der Gin-Destillerie.

Um 13 Uhr findet bei Aspacher und Klotzbücher in der Brühlstraße dann die Vorstellung und Verkostung des neuen „Wiesenschorles“ aus den Äpfeln der Rudersberger Streuobstwiesen statt. Ein Teil dieser Wiesen bewirtschaftet die Streuobst-Schäferei Klett und Funke aus Oberndorf extensiv und beweidet sie mit Schafen. Für das Wiesenschorle werden - in Kooperation mit der Gemeinde - ausgewählte alte Sorten von Hochstämmen gekeltert, was dem Getränk seinen regionaltypischen Charakter verleiht.

Anreise mit Bahn, Rad oder Auto

Übrigens: Die Schwäbische Waldbahn verkehrt am Apfelmarkt-Wochenende mit dem Dieseltriebwagen zwischen Schorndorf und Welzheim. Für die Auto- und Motorradfahrer bieten sechs Parkplätze ausreichend Platz. Und da die Wetteraussichten gut sind: Gegen eine Anreise mit Fahrrad oder E-Bike ins Wieslauftal spricht natürlich auch überhaupt nichts.

Am Sonntag, 9. Oktober, wird Rudersberg zur Flaniermeile. Dann lädt der Handels- und Gewerbeverein nämlich zu seinem traditionellen Apfelmarkt. Von 12 bis 17 Uhr gibt es viele Angebote und Aktionen im Hauptort der Gemeinde. Im Rahmen eines verkaufsoffenen Sonntags präsentieren Gewerbe, Gastronomie, Handel und Handwerk ihre Leistungen.

Streuobstschau zeigt heimische Vielfalt

Rudersberg gilt als die Gemeinde mit dem höchsten Streuobstwiesenanteil in Deutschland. Bei einer

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