Schorndorf

2022 endlich wieder SchoWo: Fragen und Antworten zum Stadtfest in Schorndorf

Schowo 2018
Nach drei Jahren kehrt die SchoWo zurück. © ALEXANDRA PALMIZI

Die SchoWo ist zurück: Am Freitag, 15. Juli, wird die 52. Schorndorfer Woche eröffnet. Welcome back, heißt es auf dem Flyer der Vereinsgemeinschaft (VG), die nach zwei Jahren coronabedingter Pause das Stadtfest wieder organisiert hat. Dieses Jahr allerdings unter erschwerten Bedingungen, wie SchoWo-Macher Jürgen Dobler erläuterte. Nach diversen Wechseln bei der Stadt und auch an der Spitze der Feuerwehr habe die gewohnte und gut eingespielte Routine gefehlt. Für ihn als Hauptorganisator sei es deshalb der vierfache Aufwand gewesen, sagt Dobler. „Wir hatten das Gefühl, dass wir das Rad neu erfinden müssen.“

Einer, für den die SchoWo eine Premiere ist, ist Oberbürgermeister Bernd Hornikel. „Ich freue mich, dass in der Stadt richtig was los ist, das tut der Stadtgesellschaft extrem gut“, ist Hornikel überzeugt, der schon jetzt gespannt darauf ist, wie viele Schläge er bei der Eröffnung für den Fassanstich brauchen wird. Den Ehrenamtlichen und seinen Mitarbeitern aus dem Rathaus dankte Hornikel schon jetzt für deren großen Einsatz. Der war in diesem Jahr nicht zuletzt deshalb so stressig, weil Anfang des Jahres noch mit vielen Unwägbarkeiten und dann unter Zeitdruck geplant werden musste. „Hinter den Kulissen haben wir im Januar mit der Organisation angefangen“, berichtet Jürgen Dobler. Im März habe dann der Flyer konzipiert werden müssen, die Zuständigkeiten bei der Organisation mussten neu verteilt und das Sicherheitskonzept musste erarbeitet werden.

Und das Sicherheitskonzept?

Letzteres wurde nach Angaben Jörn Riegs, Leiter des Fachbereichs Bürgerservice, Sicherheit und Ordnung, in enger Kooperation mit der Polizei, der Feuerwehr und einem privaten Sicherheitsdienst entwickelt und umfasst nun mehr als 50 Seiten. Im Fokus wird unter anderem der Schlosspark stehen, dort wird auch die mobile Jugendarbeit im Einsatz sein. Ganz dunkle Ecken soll es den Plänen nach nicht geben, dafür soll die entsprechende Beleuchtung sorgen. Auch das Technische Hilfswerk wird für den Notfall einen Beleuchtungswagen zur Verfügung stellen. „Beobachten, bereitstehen, aber nicht den Spaß verderben“: So fasst Oberbürgermeister Bernd Hornikel das geplante Vorgehen zusammen. Ein großes Thema könnten angesichts des zu erwartenden Wetters die Temperaturen werden. „Wir rechnen mit voller Hitze“, sagt der Oberbürgermeister. Das Rote Kreuz werde sich auf hitzebedingte Probleme von Besuchern vorbereiten.

Wann beginnt der Aufbau?

Start der SchoWo ist am kommenden Freitag, doch bereits am Dienstagnachmittag um 15 Uhr beginnt der Aufbau. Die Zelte und die Bühne werden aufgestellt, die Stromkästen installiert, die Kühlwagen gebracht. Am Mittwoch beginnt um 13 Uhr der Aufbau der Vereine. Am Donnerstag werden die Technik und der Strom installiert, das Wasser wird angeschlossen, die Inneneinrichtung kommt. Am Freitagvormittag steht dann nur noch das Feintuning auf dem Programm. Die Waren werden angeliefert, die Kühlschränke gefüllt. Denn kurz darauf - um 11 Uhr - dürfen die Vereine bereits mit der Bewirtung starten. Ab 17 Uhr, sagt Jürgen Dobler, ist „Bewirtungspflicht“. Eröffnet wird die SchoWo um 18 Uhr mit einem kleinen Festumzug vom Kirchplatz zum Archivplatz. Dort wird OB Hornikel dann das Fass anstechen, musikalisch umrahmt vom Großen Blasorchester.

Beeinträchtigungen sollen möglichst gering gehalten werden

Was folgt, sind vier Tage volles Programm mit Musik, Bewirtung, Aktionen, Kunst und Leutetreffen. Was für die einen ein absoluter Höhepunkt im Jahr ist, bringt für die anderen Einschränkungen mit: Für ihre Geduld und Toleranz bekommen die Anwohner Verzehrgutscheine geschenkt. Immerhin müssen sie eine Woche lang mit Beeinträchtigungen und Krach leben. Das wissen auch OB Hornikel und die SchoWo-Macher, die bemüht sind, die Unannehmlichkeiten so gering wie möglich zu halten. So beschränke man sich zum Beispiel bei der Bühnen-Lautstärke, sagt Dobler. Zudem sei die Beschallungstechnik optimiert worden, so dass der Sound möglichst direkt zu den Zuhörerinnen und Zuhörern dringt und nicht in die Breite zu den Nachbarn.

Wie kommen Besucher nachts zurück in die Ortsteile?

Dafür und für die ganze Infrastruktur, für die Bühne, das Marketing und die Sicherheit, für das SchoWo-Bähnle und den Sonderbusverkehr investiert die Stadt rund 130.000 Euro. Die Sonderbusse, die die Festlesbesucher nach der SchoWo am Freitag und Samstag gratis vom Omnibusbahnhof aus in die Ortsteile sowie nach  Rudersberg, Welzheim, Berglen, Urbach und Plüderhausen bringen, wurden von Alina Giedat vom Eigenbetrieb Tourismus und Citymanagement organisiert. Sie fungiert als Schnittstelle zwischen der Stadtverwaltung und den Vereinen und nimmt für Dobler dadurch eine wichtige Rolle ein. Organisiert wurde von ihr auch der Kunst- und Hobbymarkt in der Barbara-Künkelin-Halle. Als Ansprechpartnerin bei allen Themen der Innenstadt sei sie derzeit fast rund um die Uhr mit der SchoWo beschäftigt, bescheinigt ihr Julia Geiger, Betriebsleiterin des Eigenbetriebs Tourismus und Citymanagement.

Die SchoWo ist zurück: Am Freitag, 15. Juli, wird die 52. Schorndorfer Woche eröffnet. Welcome back, heißt es auf dem Flyer der Vereinsgemeinschaft (VG), die nach zwei Jahren coronabedingter Pause das Stadtfest wieder organisiert hat. Dieses Jahr allerdings unter erschwerten Bedingungen, wie SchoWo-Macher Jürgen Dobler erläuterte. Nach diversen Wechseln bei der Stadt und auch an der Spitze der Feuerwehr habe die gewohnte und gut eingespielte Routine gefehlt. Für ihn als Hauptorganisator sei

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