Schorndorf

Containerbrand bei der Mülldeponie

Containerbrand auf Schorndorfer Deponie_0
Die Schorndorfer Feuerwehr musste einen Containerbrand löschen. © ZVW/Pia Eckstein

Schorndorf.

Auf der Deponie in der Göppinger Straße zwischen Schorndorf und dem Ortsteil Unterberken haben in der Nacht von Freitag auf Samstag zwei Container mit Kartonagen und Restmüll gebrannt. Die Schorndorfer Feuerwehr wurde deswegen um 1.06 Uhr am frühen Samstagmorgen alarmiert. Umgehend bauten die Einsatzkräfte zum Schutz weiterer Container und einer Häckselmaschine eine Riegelstellung auf, das heißt, sie gingen unter Einsatz von Atemschutzgeräten so mit Wasser gegen die Flammen vor, dass sie sich nicht ausbreiten konnten. Für eine weitere Ausbreitung des Feuers bestand aber laut Patrick Bellon dem Pressesprecher der Feuerwehr keine Gefahr. Zur Unterstützung wurden die Drehleiter und ein weiteres Löschfahrzeug nachgefordert.
„Das einzige Problem war die Löschwasserversorgung“, sagt Patrick Bellon. Da das Gelände der Deponie nicht an die Wasserversorgung angeschlossen ist, pendelte ein Löschfahrzeug ständig dem Einsatzort und dem nächsten Hydranten, um Wasser aufzunehmen und dieses zur Deponie zu befördern. Die Brandbekämpfung erfolgte über den Korb der Drehleiter. Um die beiden komplett gefüllten Container entleeren zu können, wurde ein Fahrzeug der Feuerwehr Weinstadt angefordert. Nachdem die Container auf einer Freifläche entleert und der Inhalt mit einem Bagger auseinandergezogen war, konnten die Glutnester mit Schaum gelöscht werden. Die Feuerwehr Schorndorf war mit vier Fahrzeugen und 25 Einsatzkräften rund fünf Stunden im Einsatz.
Die Polizei hat, Stand Sonntagabend, keine Hinweise auf Brandstiftung. „Man geht davon aus, dass sich der Inhalt selbst entzündet hat“, so ein Sprecher gegenüber unserer Zeitung.