Schorndorf

Countdown zur SchoWo 2017

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Freuen sich auf die kommenden SchoWo-Tage: Mitglieder des ASV Schorndorf beim Aufbau ihres SchoWo-Stands. © Gabriel Habermann / ZVW

Schorndorf. Die Innenstadt verwandelt sich gerade Stück für Stück in eine Festmeile. Stände werden aufgebaut, Leitungen verlegt, Getränke angeliefert. Fleißige Hände sorgen dafür, dass am Freitagabend die 49. SchoWo starten kann. Die Vorfreude ist so groß wie die Hoffnung auf ein friedliches, schönes Fest.

Als Erstes stand wie immer das Kinderkarussell. Oberhalb des Marktbrunnens hat es am Dienstag einen Platz gefunden. Auch die aufwendigen Arbeiten an der Bühne sind bereits seit Tagen im Gange – doch am Donnerstagmittag noch lange nicht beendet. Dutzende Scheinwerfer müssen erst entpackt und angeschlossen werden. Der Arbeiter vor der Bühne winkt deshalb sofort ab. Und auch seine Kollegen möchten nicht reden: Zu beschäftigt, keine Zeit, noch zu viel zu tun – verständlicherweise.

„Die Stimmung ist sensationell – einfach, weil SchoWo ist“

Nebenan am Stand des ASV Schorndorf gibt man sich redseliger. Die 14 Helfer haben den Stand bereits am Mittwoch aufgebaut. Nach sechs Stunden war die selbst gezimmerte Holzkonstruktion, die nun schon mehr als 20 Jahre SchoWo auf dem Buckel hat, aufgestellt. Nun geht es nur noch um den Innenausbau. Die Stimmung ist „sensationell“, sagt Jens Schibalski, „einfach weil SchoWo ist“. Auch ASV-Kollege Jürgen Morbitzer ist bereits in Feierlaune. Und hat zudem ein Lob für den Veranstalter. Denn seit letztem Jahr dürfen die Standbetreiber schon am Mittwochfrüh beginnen – „das entschärft den Aufbau“. Entsprechend entspannt ist die Stimmung beim ASV, der in den kommenden Tagen mit gut 120 Helfern im Einsatz sein wird. Viele haben für die SchoWo-Zeit extra Urlaub genommen. „Es macht Spaß, hier zu arbeiten“, sagt Morbitzer, der das gute Miteinander im Verein, aber auch unter den Nachbarn betont.

Ausgelassen ist auch die Stimmung beim TV Weiler. Das meiste ist schon geschafft. Die Fußballfrauen schäkern und kümmern sich zugleich um die letzten Details, putzen, räumen Besteck ein, füllen die Kühlschränke, bringen Pflanzendeko an und schrauben mit dem Akkubohrer die Beschilderung mit Vereinslogo fest. „Mit der tollen Mannschaft sind wir bis 20 Uhr locker fertig“, prognostiziert Carmen Burbott. Für sie ist es bereits die siebte SchoWo – „ein richtig geiles Event“, auf das sie schon seit Wochen hinfiebere. Und damit beileibe nicht alleine ist. Knapp 190 Helfer sind für den TV im Einsatz, 90 Prozent davon Vereinsmitglieder, „die restlichen zehn sind externe Helfer, die schon an Weihnachten nach dem SchoWo-Plan fragen“. Darunter auch in diesem Jahr wieder Flüchtlinge: „Die sind schon ganz heiß darauf, uns zu unterstützen“. Besonders toll findet Burbott den Zusammenhalt auf dem Archivplatz. Nicht nur, dass es hier eine gemeinsame Karte gebe und man sich natürlich stets aushelfe: Beim gemeinsamen Weißwurstfrühstück am Montag sitze man zudem immer gemütlich zusammen, bevor es ans Schaffen gehe.

Der Notdienst ist einsatzbereit - muss aber zum Glück nicht oft ran

Im Hintergrund spritzt plötzlich Wasser aus der TV-Spülmaschine. Eine kleine Fontäne ergießt sich über den Weg Richtung Schlosswallschule. Ein Mitarbeiter von Heizung-Sanitär Hornung, der gerade um den Weg ist, stoppt das Leck mit einem Handgriff. Seit zehn Jahren ist der Betrieb für die Wasserversorgung der SchoWo zuständig. Mit acht Mitarbeitern werden mehr als 800 Meter Wasserschläuche verlegt und über 100 Kabelbrücken angebracht. Außerdem prüfen die Experten alle Gasanschlüsse an den Ständen und stehen während der fünf Tage jederzeit als Notdienst zur Verfügung. Geschäftsführer Karl Pflanz hat während der laufenden SchoWo schon manches Leck gestopft. Allzu oft komme das allerdings zum Glück nicht vor.

Einer, der schon von Anbeginn mitgeholfen hat, packt gerade ein paar Meter weiter bei der Stadtkappelle Schorndorf an und nennt sich Helmut. Neun Jahre alt war er bei seiner ersten SchoWo, damals noch auf dem Unteren Marktplatz. Seitdem war er jedes Jahr dabei, hat dafür immer Urlaub genommen – und ist am Stand des Musikvereins aktiv. Dort gibt es noch einiges zu tun. Den kompletten Innenausbau gilt es zu meistern – von der Elektronik über die Tische bis zum Kühlaggregat.

Zur Sicherheitsdebatte: „Man sollte den Leuten die Angst nehmen“

„Ein Jeeses-Aufwand“, wie Mitstreiter Adolf Engel betont. Der 76-Jährige macht zwar keine Musik mehr und findet den Aufbau insgesamt „schon stressig“, aber für den Verein mache er das gerne. „Und wenn mal alles steht, ist es sowieso gut.“ Die Sicherheitsdebatte im Vorfeld hat er aber mit Befremden verfolgt. Er findet: „Man sollte den Leuten die Angst nehmen und ihnen keine machen“. Engel hofft jetzt vor allem auf zwei Sachen: gutes Wetter und ein schönes, friedliches Fest.

Offiziell eröffnet wird die 49. Schorndorfer Woche am Freitagabend um 18 Uhr auf dem Archivplatz

Vorher zieht ein kleiner Festumzug vom Marktplatz zum Archivplatz. Dieser Festzug setzt sich zusammen aus den Schorndorfer Weibern, den Landfrauen, der Stadtgarde, dem Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr, den Vorsitzenden der teilnehmenden Vereine, dem Organisationsteam der VG sowie Oberbürgermeister Matthias Klopfer und seinen beiden Bürgermeistern Edgar Hemmerich und Thorsten Englert, die dem Vernehmen nach eine kleine Überraschung vorbereitet haben.

Der Fassanstich durch den Oberbürgermeister wird musikalisch umrahmt vom Großen Blasorchester Schorndorf.


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