Schorndorf

Darum wird dieses Jahr mehr Personal eingesetzt

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Insgesamt zeigten sich Polizei und Stadt zufrieden mit der Samstag Nacht auf der SchoWo - es gab lediglich Vorfälle im "überschaubaren Maßen". Das Sicherheitskonzept geht nach Meinung von OB Klopfer auf. © Christine Tantschinez

Schorndorf. „Wir alle gehen davon aus, dass wir eine friedliche SchoWo haben werden“, sagt der Erste Bürgermeister Edgar Hemmerich. Gleichwohl wird es vor allem beim Vollzugsdienst und den privaten Sicherheitsdiensten einen stärkeren Personaleinsatz geben, weil zusätzlich zum SchoWo-Gelände und zum Jugendtreffpunkt unter der Arnold-Brücke („Under the brigde“) auch die ganzen Gartenschaubereiche gesichert werden müssen.

„Es gibt einige zusätzliche Flächen, die wir im Blick haben müssen, aber wir glauben, dass wir auf alle Eventualitäten vorbereitet sind“, sagt denn auch Hemmerich unter Verweis auch auf das gemeinsam mit der Polizei erarbeitete und seit 2014 kontinuierlich fortgeschriebene Sicherheitskonzept. Und während für die Sicherheit der Gartenschauflächen – nicht nur der eintrittspflichtigen im Schlosspark und im Stadtpark, sondern auf der frei zugänglichen wie dem Feuersee, dem Sportpark Rems und dem Grafenberg – in erster Linie der städtische Vollzugsdienst und die eingesetzten privaten Sicherheitsdienste zuständig, wird die Polizei vor allem das SchoWo-Gelände und das unmittelbare Umfeld mit den Schulhöfen im Blick behalten – und zwar sowohl mit uniformierten wie auch mit zivilen Kräften und mit Unterstützung auch von auswärtigen Kräften der Polizeidirektion Aalen und der Bereitschaftspolizei in Göppingen.

„Auch unter normalen Bedingungen ist die SchoWo eine Ausnahmesituation“, sagt der Leiter des Polizeireviers Schorndorf, Markus Jatzko, der an den Hauptfesttagen selber die Einsatzleitung übernehmen wird. Was die Ausleuchtung möglicher neuralgischer Punkte außerhalb des SchoWo-Areals angeht, sind teilweise schon die Stadtwerke in Vorleistung gegangen, so dass relativ schnell die Lichter angehen können. Ansonsten steht das Technische Hilfswerk bereit, um schnellstmöglich für die erforderliche Ausleuchtung zu sorgen – „egal wo“.

Jugendfestgelände mit Bewirtung

Zu den Bereichen, auf denen die Stadt von ihrem Hausrecht Gebrauch machen kann, gehört außer den eintrittspflichtigen Gartenschauarealen auch der ebenfalls eingefriedete Jugendfestplatz unter der Arnold-Brücke, wo auch in diesem Jahr strenge Zugangskontrollen stattfinden, damit kein harter Alkohol und keine Glasflaschen auf das Festgelände gelangen. Wobei es im Gegensatz zur Premiere im vergangenen Jahr diesmal eine Bewirtung durch das Kesselhaus-Team von Dietmar Härer gibt. Aber auch da gilt: keine harten Alkoholika, kein Wein, kein Glas, sondern nur – offen ausgeschenkt – Bier und Biermischgetränken. Auf maximal 800 Jugendliche ist der Festplatz ausgelegt, der im vergangenen Jahr durchaus das eine oder andere Mal an diese Grenze gestoßen ist. Im Notfall ist auch da der Sicherheitsdienst gefragt, der gegebenenfalls auch einzelnen Personen den Zutritt verweigern kann.

„Es gibt zwar keine Altersbeschränkungen, aber das Gelände soll ja auch ein Schutzraum für die Jugendlichen sein“, sagt der städtische Jugendreferent Peter Komhard und verweist darauf, dass es im vergangenen Jahr eher Stress mit jungen Erwachsenen als mit Jugendlichen gab. Für Musik zur Entspannung und um überschüssige Energie beim Tanzen loszuwerden, sorgt an allen fünf SchoWo-Tagen – Festende ist in Anlehnung an die SchoWo am Freitag und Samstag um 0.30 Uhr und von Sonntag bis Dienstag um 23 Uhr – DJ Be-Z. Und als Anlaufstelle und Nothilfepunkt wird sich im Eingangsbereich der Forscherfabrik die mobile Jugendarbeit bereithalten. Und natürlich ist für Notfälle auch das DRK vor Ort. Und auch in diesem Fall gilt, dass seitens der Stadt und der Polizei auch den angrenzenden Bereichen wie etwa dem Platz zwischen Stadtwerken und Volkshochschule besondere Aufmerksamkeit geschenkt wird.

Gartenschau: zwei Chefs vom Dienst

An den Zugängen zu den eintrittspflichtigen Gartenschaubereichen Schlosspark und Stadtpark, für die auch während der SchoWo die üblichen Regelungen gelten – Tagesticket für acht Euro, Abendticket für vier Euro, Jugendliche zwischen 14 und 17 Jahren zahlen zwei Euro – werden die ehrenamtlichen Gartenschauhelferinnen und -helfern von Sicherheitskräften unterstützt. Und auch die Stadt verstärkt ihre Präsenz: Statt jeweils einem Chef oder einer Chefin vom Dienst für beide Parks wird es während der SchoWo zwei Chefs vom Dienst geben – für jeden der beiden Parks einen. Geschlossen werden die Gartenschau-Parks während der fünf SchoWo-Tage jeweils eine halbe Stunde vor SchoWo-Ende.