Schorndorf

Den digitalen Impfpass gibt es jetzt in Schorndorfer Apotheken

Digitaler Impfpass
Thorsten Leiter, Inhaber der Uhland- und der Daimler-Apotheke, stellt den digitalen Impfnachweis aus. © Benjamin Büttner

Geimpft, genesen, getestet: Die drei Gs öffnen uns in der aktuellen Coronalage viele Türen. Kein Wunder, dass der gelbe Impfpass immer wichtiger wird, auch und gerade bei Reisen ins Ausland. Wer das oft schon zerfledderte Dokument nicht immer in der Hosentasche dabeihaben will, freut sich über den digitalen Impfnachweis, den seit diesem Montag zahlreiche Apotheken in Schorndorf anbieten. „Wieder mal“, sagt Apotheker Thorsten Leiter und denkt dabei an die Ausgabe der FFP2-Masken und den Beginn der Schnelltests, „war’s für die Apotheken ein Kaltstart – aber es hat geklappt.“ Um 7.40 Uhr sei die Seite online gegangen. Wenig später konnte Leiter den ersten Kunden das gewünschte Online-Dokument erstellen und im DIN-A-4-Format ausdrucken. Damit hat der glücklich Geimpfte nun zwei Möglichkeiten. Er kann das ausgedruckte Impfzertifikat nutzen und bei Bedarf vorzeigen oder sich den QR-Code digital anzeigen lassen: Mit der Corona-Warn-App oder der CovPass-App kann der erstellte QR-Code eingelesen werden. Die App prüft die im Code enthaltenen Daten. Auf dem Smartphone oder dem Tablet wird dann der Impfstatus angezeigt.

Der digitale Impfnachweis muss nicht persönlich abgeholt werden

Jede Apotheke ist berechtigt, das Impfzertifikat auszustellen. Wer genau wissen will, welche Apotheken in seiner Nähe diesen Service anbieten, schaut am besten auf mein-apothekenmanager.de. „Nicht jeder, der den digitalen Impfpass will, muss persönlich vorbeikommen“, erklärt Thorsten Leiter, Inhaber der Uhland- und der Daimler-Apotheke. Ein Freund, eine Freundin, Mutter, Vater oder sonst jemand kann den Impfpass und den Personalausweis in die Apotheke mitbringen. Die Dokumente werden vom Apotheker geprüft – die Adresse müsse „plausibel“ sein, sagt Thorsten Leiter. Das heißt: Steht etwa noch der alte Mädchenname oder eine längst veraltete Adresse auf dem gelben Impfpass, wird der Apotheker nicht zwingend von einem gefälschten Impfpass ausgehen - sofern die betreffende Person die Abweichungen sinnvoll erklären kann.

Keine Datenspeicherung

Die persönlichen Daten sowie den Namen des Impfstoffs und die Daten der beiden Impfungen leitet der Apotheker an das Robert-Koch-Institut weiter, das das Covid-19-Impfzertifikat technisch generiert und dieses an die Apotheke sendet. „Die Daten werden nirgends gespeichert, es gibt kein Impfregister“, versichert Leiter – wohl wissend, dass viele Menschen bei der Datenspeicherung derzeit besonders sensibel sind. Lediglich die Anzahl der erstellten Covid-19-Impfzertifikate wird protokolliert. Sollte ein Kunde ein Impfzertifikat verlieren, muss ein neues erstellt werden.

Der vollständige Impfschutz gegen Corona wird erst 14 Tage nach der zweiten Impfung bescheinigt. So lange müssen die Menschen auf das digitale Impfzertifikat aber nicht warten. „Die Impfungen können jederzeit eingetragen werden“, erklärt Thorsten Leiter.

Geimpft, genesen, getestet: Die drei Gs öffnen uns in der aktuellen Coronalage viele Türen. Kein Wunder, dass der gelbe Impfpass immer wichtiger wird, auch und gerade bei Reisen ins Ausland. Wer das oft schon zerfledderte Dokument nicht immer in der Hosentasche dabeihaben will, freut sich über den digitalen Impfnachweis, den seit diesem Montag zahlreiche Apotheken in Schorndorf anbieten. „Wieder mal“, sagt Apotheker Thorsten Leiter und denkt dabei an die Ausgabe der FFP2-Masken und den

Alle Abos jederzeit kündbar:
ZVW+ MONATLICH
Erster Monat gratis, danach 6,99 €/mtl.
ZVW+ JÄHRLICH
Statt 71,88 € (Zwei Monate gratis)
ZVW+ JÄHRLICH mit ePaper
mit täglichem Zugriff zum ePaper