Schorndorf

Der Berg ruft – zur Après-Ski-Party

Der PSC Buhlbronn veranstaltet wieder seine legendäre Apres-Ski-Party
Wenn’s ganz gut läuft, kommen um die tausend Besucher zur Après-Ski-Party bei der Buhlbronner Kelter – und sind gut drauf. © Habermann/ZVW (Archiv)

Schorndorf-Buhlbronn. Die Stände sind schon zusammengebaut, und auch sonst ist alles bis ins Detail geplant und schon so gut wie angerichtet für die mittlerweile 13. Après-Ski-Party des PSC Buhlbronn bei der Buhlbronner Kelter am Samstag, 27. Januar. Wenn jetzt noch das Wetter einigermaßen mitmacht, dann gibt es, wie Carsten Glanzer vom veranstaltenden Verein sagt, tatsächlich „keine Ausrede, nicht zu kommen“.

Winterlich kalt und von oben trocken – so wie im vergangenen Jahr müsste es sein, dann würden vermutlich wieder tausend oder mehr Besucher dem Ruf des Berges folgen und zur Après-Ski-Party kommen, die sich in den letzten Jahren mehr und mehr den Ruf eines bestens organisierten und überwiegend friedlichen Mega-Winterfestes erworben hat. Aber selbst in Jahren, da Wind und Wetter das Fest schiergar verblasen und ersäuft haben, waren’s immer noch mehr als 500 Unentwegte, die bei und in der Buhlbronner Kelter Party machen wollten.

Mehr Schirme und Stehtische und erstmals zwei DJs

Sven Kohler und Carsten Glanzer sind zwei von denen, die im Vorfeld der Après-Ski-Party alles tun, damit erstens die Gäste auf ihre Kosten und in die richtige Stimmung kommen und damit zweitens alles in geordneten Bahnen verläuft. Und jedes Jahr wird, wenn es erforderlich scheint und gewünscht wird, nachgebessert. So gibt es in diesem Jahr erstmals zwei DJs, die im Wechsel für die musikalische Beschallung und auf diese Weise auch für unterschiedliche Musikstile sorgen. Drinnen in der Kelter gibt es für den Fall, dass es draußen zu feucht wird (von oben natürlich), eine gegenüber dem Vorjahr noch etwas vergrößerte Bar, draußen werden zusätzliche Schirme und, weil das ein ausdrücklicher Wunsch vieler Besucher war, weitere Stehtische aufgestellt. Und auch beim Speiseangebot wird immer mal wieder variiert.

Zutritt erst ab 18

Ansonsten aber gibt’s beim Buhlbronner Winter-Bergfest klare und unumstößliche Regeln. Wenn um 19 Uhr die Tore des mit einem Bauzaun begrenzten Areals bei der Buhlbronner Kelter geöffnet werden, dann werden grundsätzlich nur Besucher eingelassen, die mindestens 18 Jahre alt sind. Wer jünger ist, muss entweder in Begleitung Erwachsener kommen oder den sogenannten „Mutti-Zettel“ ausfüllen (lassen) und an der Kasse – der Eintritt kostet übrigens fünf Euro – seinen Ausweis hinterlegen. Was auch damit zu tun hat, dass von Seiten der Veranstalter, die seit Jahren von einem Security-Team unterstützt werden, peinlich genau darauf geachtet wird, dass alle, die noch keine 18 sind, die Party spätestens um 24 Uhr verlassen. Ein Bändelsystem stellt zudem sicher, dass an unter 18-Jährige kein Alkohol außer Glühwein und Bier ausgeschenkt wird. Alle anderen Besucher dürfen aber auch nur bis 1 Uhr bleiben, weil die Stadt den PSClern zur Auflage gemacht hat, dass danach kein Saft mehr aus der Steckdose für die musikalische Beschallung und auch sonst kein (alkoholischer) Saft mehr fließen darf. Beides, sagen Sven Kohler und Carsten Glanzer, hat letztes Jahr „super geklappt“ und wird auch in diesem Jahr wieder klappen. Weil die Buhlbronner Partygäste in aller Regel vernünftige und friedliebende Zeitgenossen sind – was den einen oder anderen Händel und die eine oder andere Rangelei nicht ausschließt.

„Eine sehr fleckenlastige Veranstaltung“

Die PSCler selber haben vor, während und nach dem Fest alle Hände voll zu tun, um diese Veranstaltung so zu stemmen, dass am Schluss alle zufrieden sind. Vor allem am Partyabend selber werden sie von Freunden, Ehefrauen, Verwandten und Arbeitskollegen unterstützt – und auch von dem einen oder anderen örtlichen Verein wie etwa der Feuerwehr, die sich seit Jahren unentgeltlich um den Parkplatzdienst kümmert. Was, wenn die Wiesen vor dem Festgelände bis zum Samstag nicht noch ein bisschen abtrocknen, auch kein einfaches Unterfangen wird. „Das ist schon eine sehr fleckenlastige Veranstaltung“, sagt Carsten Glanzer. Aber, wie Sven Kohler hinzufügt, gleichzeitig aber auch eine, die Besucher von weither („Was wir hier schon für Kennzeichen gesehen haben!“) anzieht – und Publikum sehr gemischten Alters: „Das geht von 18 bis 70.“


PSC Buhlbronn

Der Partnersportclub (PSC) Buhlbronn ist ein Förderverein mit derzeit zwischen 40 und 50 Mitgliedern, der den örtlichen Sportverein, die TSG Buhlbronn, finanziell unterstützt. Und zwar, wie Sven Kohler betont, den Hauptverein und nicht etwa nur die Fußballer, auch wenn die sich bei der Après-Ski-Party des Fördervereins immer in besonderer Weise engagieren, indem sie die Schichten für die beiden Außenbars stellen.

Die finanzielle Unterstützung des Vereins beschränkt sich deshalb auch auf Anschaffungen. Der Förderverein selber behält vom Erlös der Party jeweils nur so viel für sich, „dass wir damit gerade so auskommen“.