Schorndorf

Ein Burger King in der Gmünder Straße

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Symbolbild. © Ramona Adolf
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Hier soll der neue Burger King entstehen.

Schorndorf. Für Fast-Food-Liebhaber ist’s eine gute Nachricht: In der Gmünder Straße 100 eröffnet noch in diesem Jahr eine Filiale der amerikanischen Schnellrestaurantkette Burger King. Der Bauantrag ist so gut wie durch. Nach dem Abriss der ehemaligen Druckerei Rösler ist auch schon der Boden für den Neubau der Burger-King-Filiale bereitet.

Seit Jahren ist Burger King auf der Suche nach einem geeigneten und möglichen Standort in Schorndorf. Dass der Standort nur etwa zwei Kilometer vom Urbacher McDonald’s-Restaurant enfernt liegt, störe Burger King keineswegs - im Gegenteil. Das sei so ähnlich wie bei Aldi und Lidl, die auch eher die Nachbarschaft suchen, als dass sie sie meiden.

Erst sollte das Restaurant in das Rösler-Gebäude integriert werden

Bei der benachbarten Ran-Tankstelle hat die Familie Rösler das Grundstuck an den Betreiber verkauft. Im Fall von Burger King bleibt sie Eigentümer des Grundstücks und vermietet das Gebäude dann an die Fast-Food-Kette. Manfred Beier, Fachbereichsleiter für Stadtplanung und Baurecht, erklärt, dass das Restaurant ursprünglich im ehemaligen Druckereigebäude realisiert werden sollte. Wegen der unterschiedlichen Größenverhältnisse hätte das aber nicht gepasst. Das neue Gebäude auf dem Rösler-Grundstück fällt bedeutend kleiner aus. Es werden dafür aber deutlich mehr Stellplätze angelegt, als die Firma Rösler früher hatte.

Erschließung des Areals musste neu geregelt werden

Voraussetzung für die Ansiedlung von Burger King auf dem Grundstück war laut Manfred Beier, dass die Erschließung des Areals neu geregelt wird. Laut Verkehrsgutachten muss die vorhandene Ampel im Kreuzungsbereich aufgerüstet werden. Ein- und Ausfahrt zum Restaurant soll über eine Bedarfsampel geregelt werden. Die Zu- und Abfahrtmöglichkeit soll auch den Kunden der Ran-Tankstelle offen stehen. Bislang fahren die Kunden dort noch direkt von der Gmünder Straße ein und über die Hegelstraße aus. Das Einfahren von der Hegelstraße in die Gmünder Straße gestaltet sich vor allem auch für die Autofahrer als schwierig. Deshalb ist auch diese Einmündung in die Planungen einbezogen worden.

Keine Begeisterung bei den Nachbarn

Die Frage, wie die Nachbarn auf die neue Filiale reagieren, stellt sich nur sehr bedingt. Der Burger King kommt in ein eingeschränktes Gewerbegebiet handelt. Es wohnen zwar Menschen dort, direkte Nachbarn gibt es aber nicht. Aber natürlich, so Manfred Beier, löse ein Vorhaben, das relativ viel Verkehr und Publikum anzieht, nie Begeisterung aus.